Aus der Schulpflege: Februar 2020 bis April 2020

 

Berichtsperiode

In der Berichtsperiode Februar bis April fanden drei Schulpflegesitzungen statt.

 

Anstellung Lehrperson fürs Schuljahr 2020/21

Aufgrund des internen Stellenwechsels vom aktuell 3. in den 1. Jahrgang braucht es im zukünftigen 1. Jahrgang eine zusätzliche Fachlehrperson mit einem ähnlichen Stellenprofil. Diese Stelle konnte mit einer sehr erfahrenen Lehrperson besetzt werden.

 

Auftrag für externe Sonderschullösung ohne Abwarten einer Schulpsychologischen Abklärung

Die Schulpflege hat entschieden dem Schulpsychologischen Dienst den Auftrag zu geben, eine externe Sonderschullösung für einen Schüler der Oberstufe Stadel zu finden. Dies ohne das Ergebnis einer Schulpsychologischen Abklärung abzuwarten. Diese Abklärung findet dennoch statt, da diese sowohl für seine Förderung an der zukünftigen Schule sowie auch für seine berufliche Zukunft (IV-Anmeldung) von Vorteil ist. Die Suche nach einer externen Lösung läuft aber zeitgleich. Die Schulpflege hat sich für diesen Schritt entschieden, da sich sowohl die Klassenlehrperson, die Heilpädagogin sowie die Schulleitung einig sind, dass eine engmaschigere Beschulung in einer kleinen, überschaubaren Gruppe für den Schüler erforderlich ist.

 

Auftrag für externe Sonderschullösung – Dossierübergabe

Am Gespräch zur Semesterauswertung des Sonderschulsettings eines Schülers aus der Kreisgemeinde mit der Klassenlehrperson, dem Heilpädagogen, dem Coach und der Schulleitung kam heraus, dass trotz dem engmaschigen Setting keine nachhaltigen Entwicklungsschritte im schulischen Kontext und in der Zusammenarbeit mit der Familie ersichtlich sind. Aus diesem Grund hat die Schulpflege entschieden eine externe Sonderschullösung zu suchen. Diese Entscheidung wird von allen Teilnehmenden des Auswertungsgespräches unterstützt. Da der Schüler aus einer der beiden Aargauer Gemeinden stammt, wird das Dossier nun an die entsprechende Schulpflege übergeben.

 

Schnupperwoche in externer Sonderschullösung

Zwei Schüler der Oberstufe Stadel konnten Mitte Februar je eine Woche in der Stiftung Schloss Regensberg schnuppern gehen. Sowohl die Schnupperwoche als auch die Suche nach einer Schulheimlösung erfolgt in beiden Fällen aus Initiative der KESB und nicht aus rein schulischen Gründen.

 

Arbeitseinsatz

Bei zwei Schülern wurde am Schulischen Standortgespräch beschlossen, ein Arbeitseinsatz einzurichten. Der Arbeitseinsatz soll vorzugsweise an zwei Tagen pro Woche stattfinden und die beiden Schüler im Schulalltag stabilisieren und für die Berufswahl positiv stärken.

 

Schülerparlament; Einführung Casual Friday

Das Schülerparlament hat drei unterschiedliche Anträge an die Lehrerkonferenz zur Diskussion weitergegeben. Mit der Einführung des Gongs jeweils zwei Minuten vor Schulende wurde der eine Antrag bereits umgesetzt. Der zweite Antrag betrifft einen Schneesporttag. Dieser Antrag wird erst noch in der Konferenz besprochen. Der dritte Antrag wurde bereits von der Konferenz diskutiert und wird umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich einen Casual Friday gewünscht – also einen Schultag an dem die Kleiderregelung etwas offener gehandhabt wird. Der Casual Friday wird so umgesetzt, dass an jedem letzten Freitag im Monat Trainerhosen und für den Sommer auch etwas kürzere Hosen erlaubt sind. Natürlich gibt es weiterhin gewisse Kleidervorschriften, die erfüllt sein müssen. Die Schulleitung wird nach den Sportferien eine entsprechende Kommunikation zum Casual Friday machen.

 

Angebot eines 70 – 80 % Pensums als Fachlehrperson im 2. Jahrgang im Schuljahr 2020/21

Ein Vikar, der bereits mehrmals an der Oberstufe Stadel im Einsatz war, hat nach dem Abschluss seiner Lehrerausbildung an der PH Zürich Interesse bekundet, an der Oberstufe Stadel eine Festanstellung anzunehmen. Die Schulleitung hat nun die Stellenplanung für das Schuljahr 2020/21 detailliert studiert und kann aufgrund mehrerer Pensenreduzierungen eine Stelle als Fachlehrperson in einem Pensum von 70 – 85 % anbieten. Dies hat die Schulleitung entsprechend mitgeteilt.

An der Sitzung vom 2. April wurde die Anstellung durch die Schulpflege beschlossen.

 

Projektwoche Semesterschluss; Französischlager Pont Neuf

Im Rahmen der Projektwoche zum Semesterende waren circa 10 Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs in Pont Neuf in einem Französischlager. Das Lager wurde durch externe Leiter geführt. Neben den Schülerinnen und Schülern aus Stadel waren auch circa 10 Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarschule Dielsdorf dabei. Die Woche verlief sehr positiv und es war schön mitanzusehen/-hören, wie sich das Französisch bei vielen Schülerinnen und Schülern im Laufe der Woche deutlich verbesserte. Leider hat die Sekundarschule Dielsdorf bereits mitgeteilt, dass sie im nächsten Jahr nicht mehr im Januar ein solches Lager durchführen möchten. Die Oberstufe Stadel wird aus diesem Grund andere Schulen anschreiben und bezüglich einer möglichen Teilnahme am Lager anfragen. Falls sich keine andere Schule finden kann, müssen andere Möglichkeiten geprüft werden. Für das nächste Jahr ist die Lagerwoche bereits provisorisch reserviert.

 

Jahresrechnung 2018; Positive Prüfung durch Bezirksrat

Der Bezirksrat hat ein Jahr nach der Abgabe die Jahresrechnung 2018 geprüft und zugestimmt, dass diese vollständig und rechtmässig ist.

 

Keine Kosten für das Schulgeld einer externen Sonderschullösung im Schuljahr 2019/20

Die Sonderschule 15+ hat der Schulpflege bestätigt, dass für das Schuljahr 2019/20 der Oberstufenschule Stadel keine Kosten in Rechnung gestellt werden. Der Sonderschüler wäre eigentlich noch bis im Dezember 2019 im 15+ angemeldet gewesen. Er hat die Schule im Schuljahr 2019/20 aber nie mehr besucht. Aus diesem Grund verzichtet die Sonderschule auf eine Rechnungsstellung.

 

Verlängerung des Winter-Busbetriebs bis zu den Sportferien 2020

Zusammen mit dem Autobetrieb Stadel Neerach wurde organisiert, dass die Winterabos noch bis zu den Sportferien auf dem direkten Schulweg gültig sind. Zudem fährt auch der Extrakurs nach Riedt noch bis zu den Sportferien. Die Abrechnung erfolgt direkt über den Autobetrieb Stadel Neerach.

 

Masterarbeit der HFH, Pilotprojekt an der Oberstufe Stadel

Im Rahmen der Masterarbeit führt eine Lehrperson an der Oberstufe ein Pilotprojekt zum Thema Selbstwahrnehmung und Selbstregulation durch. Dies will sie basierend auf Elementen des Hiphops umsetzen. Das Pilotprojekt ist für alle Jugendlichen aus den drei Jahrgängen offen. Eine Anmeldung ist zwingend. Im Projekt sollen auch die Eltern miteinbezogen werden. Die Durchführung findet zwischen den Sport- und Frühlingsferien jeweils am Mittwochnachmittag und am Freitagabend statt.

 

Korbball Stadel; Absage zusätzliche Hallenbenützung

Die Schulpflege hat die Korbballmannschaft Stadel informiert, dass sie am Dienstagabend die Oberstufenturnhalle nicht zusätzlich benützen können. Der Volleyballclub vom Spital Bülach wir nach Rücksprache, ab sofort wieder regelmässig am Dienstagabend trainieren. Sollte sich herausstellen, dass das Training nicht mehr regelmässig stattfindet, wird die Situation nochmals neu beurteilt. Der Korbballmannschaft wurde eine alternative Zeit vorgeschlagen. Eine Rückmeldung diesbezüglich ist noch ausstehend

 

Mittagstisch Nutzung ab 11.30 Uhr

Die Schulpflege hat mit den Verantwortlichen des Mittagstischs vereinbart, dass sie über die Nutzung des Aufenthaltsraums bis 11.30 Uhr vorgängig informiert werden. Generell sind die Mitarbeitenden des Mittagstischs ab 11.15 Uhr im Aufenthaltsraum am Vorbereiten. Falls der Raum jedoch durch die Schule oder einen anderen Anlass bis 11.30 Uhr benützt wird, soll vorgängig eine Information per Mail an Sandra Frischknecht erfolgen. Die Schulleitung wird gebeten, dies so den Lehrpersonen zu kommunizieren. Auf Wunsch der Mitarbeitenden des Mittagstischs wurde einen Teppich in den Aufenthaltsraum gelegt. Der Teppich liegt in der Ecke mit dem Sofa und dem Töggelikasten. Der Teppich wird von einem  Mitglied der Schulpflege zur Verfügung gestellt und kann entsorgt werden, falls er durch die Schule nicht mehr verwendet wird.

 

Zeitplan für Überarbeitung der Gemeindeordnung

Per 1. Januar 2018 wurde das Gemeindegesetz des Kantons Zürich totalrevidiert. Im Jahr 2019 gab es eine Teilrevision mit gewissen Anpassungen. Das neue Gemeindegesetz führt dazu, dass die Gemeinden ihre Gemeindeordnung überarbeiten und an die geänderten rechtlichen Vorgaben anpassen müssen. Das neue Recht bietet den Gemeinden vor allem bei der Organisation von Behörden und Verwaltung mehr Gestaltungsspielraum. Das Gemeindeamt empfiehlt das Inkrafttreten des totalrevidierten Gemeindegesetzes zum Anlass zu nehmen auch die Gemeindeordnung einer Totalrevision zu unterziehen. Diese Revision muss spätestens per 1. Januar 2022 in Kraft treten.

 

Im Januar 2017 wurde dem Gemeindeamt ein Zeitplan für die Überarbeitung der Gemeindeordnung zugestellt. Gemäss diesem würde die neue Gemeindeordnung ab dem 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt. Dies reicht aber zeitlich nicht aus. Die Oberstufenschulpflege ist in Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung seit letztem Jahr an der Überarbeitung der Gemeindeordnung. Im Januar 2020 wurde in Absprache mit der Primarschule Stadel ein neuer Zeitplan erstellt. Dieser sieht eine gemeinsame Urnenabstimmung im März 2021 vor. Die Gemeindeordnung muss anschliessend durch das Gemeindeamt genehmigt werden und kann danach per 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt werden.

 

Delegation der Kompetenz zur Genehmigung des Schulgemeindeprotokolls

Im neuen Gemeindegesetz wird die Genehmigung des Protokolls der Schulgemeindeversammlung nicht mehr detailliert geregelt. Gemäss §6 im Gemeindegesetz wird lediglich festgehalten, dass sowohl an Gemeindeversammlungen wie an Sitzungen des Parlaments und der Behörden Protokoll geführt wird. Des Weiteren wird festgehalten, dass das Protokoll mindestens die Beschlüsse, Wahlergebnisse und Beanstandungen zum Verfahren enthält. Die Gemeinden sind dadurch freier bei der Ausgestaltung des Protokolls und dem Verfahren zur Genehmigung.

 

Die Schulpflege hat die Kompetenz zur Protokollgenehmigung an sich selbst übertragen. Das Protokoll der Gemeindeversammlung wird neu von der Präsidentin/dem Präsidenten der Schulpflege sowie der Protokollführerin/dem Protokollführer unterschrieben. Die Unterschrift des Stimmenzählers fällt weg. Sie prüfen das Protokoll längstens innert sechs Tagen nach Vorlage auf seine Richtigkeit. Nach der Unterzeichnung wird das Protokoll auf der Webseite der Oberstufenschule Stadel publiziert.

 

Ermächtigung der Präsidentin/des Präsidenten der Schulpflege zum Beschluss von Angelegenheiten von geringer Bedeutung

Die Präsidentin oder der Präsident der Schulpflege hat die Möglichkeit, dringende Angelegenheiten, die in der Behörde nicht rechtzeitig behandelt werden, an Stelle der Behörde selbst zu entscheiden. Die Präsidentin oder der Präsident informiert anschliessend die Mitglieder der Behörde über den gefassten Entscheid.

 

Im Gegensatz dazu können Präsidentinnen und Präsidenten gemäss dem neuen Gemeindegesetz §41 Absatz 2 Angelegenheiten von geringer Bedeutung nur selbst als Präsidialentscheid beschliessen, wenn die Präsidentin oder der Präsident von der Behörde mit einem Behördenerlass dazu ermächtigt wurde. Bisher konnten die Präsidentinnen und Präsidenten auch für Angelegenheiten von geringer Bedeutung ohne offizielle Ermächtigung durch die Schulpflege einen Präsidialentscheid treffen.

 

Für gewisse Angelegenheiten sind die Besprechung und der Entscheid an einer Schulpflegsitzung ein zu grosser Rahmen. Eine Absprache unter allen Schulpflegern führt direkt zu mehr Aufwand bei allen Beteiligten. Da die Schulpflege der Oberstufenschule Stadel bereits in der Vergangenheit gewisse Entscheide von geringfügiger Bedeutung der Präsidentin oder dem Präsidenten überlassen haben, soll dies auch zukünftig so weitergeführt werden. Aus diesem Grund wird dafür der entsprechende Behördenerlass genehmigt.

 

Kündigung Schulsozialarbeiterin PS Weiach

Die Schulpflege nimmt Kenntnis von der Kündigung der Schulsozialarbeiterin der Primarschule Weiach per 31. Juli 2019. Die Stelle wurde ausgeschrieben und Vorstellungsgespräche geplant.

 

Offenlegung der Interessenbindung

Gemäss §42 Absatz 2 des neuen Gemeindegesetzes des Kantons Zürichs sind die Mitglieder der Behörde dazu verpflichtet ihre Interessenbindungen offenzulegen.

 

Die folgenden Interessenbindungen von Behördenmitgliedern sind offenzulegen:

- Seine/Ihre berufliche Tätigkeit,

- Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichtsgremien kommunaler, kantonaler, schweizerischer und ausländischer Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des privaten und öffentlichen Rechts,

- Dauernde Leitungs- und Beratungsfunktionen für kommunale, kantonale, schweizerische und ausländische Interessengruppen,

Mitwirkung in Kommissionen und anderen Organen des Bundes, des Kantons und der Gemeinden.
 

Die Offenlegung der Interessenbindung erfolgt separat als Auflistung. Sie wird erstmals im März 2020 erstellt und anschliessend jährlich, jeweils auf Anfang Kalenderjahr überprüft und wenn nötig aktualisiert. Die Interessenbindungen werden nach Möglichkeit auf der Webseite der Oberstufenschule Stadel publiziert.

 

Webseite der Oberstufenschule Stadel als neues amtliches Publikationsorgan

Das neue Gemeindegesetz führt in Bezug auf das amtliche Publikationsorgan eine wesentliche Änderung ein. Neu können Gemeinden gemäss §7 des Gemeindegesetzes als amtliches Publikationsorgan eine Internetseite der Gemeinde respektive Schule vorsehen. Es ist aber auch weiterhin möglich ein Publikationsorgan in Papierform zu verwenden.

 

Gleichgeblieben ist grundsätzlich, was im amtlichen Publikationsorgan zu veröffentlichen ist. Dies sind beispielsweise Erlasse, allgemeinverbindliche Beschlüsse, Wahlergebnisse und generelle Beschlüsse der Gemeindeversammlung.

 

Als bisheriges Publikationsorgan fungiert die Zeitung „Zürcher Unterländer“. Die Veröffentlichung von Beschlüssen oder Einladungen führt zu Kosten von rund CHF 3‘000 pro Jahr. Mit der Webseite der Oberstufenschule Stadel als amtliches Publikationsorgan fallen diese Kosten weg. Zudem ist eine Webseite ein zeitgemässeres Instrument und erreicht ein grösseres Publikum. Beim Zürcher Unterländer wird jeweils nur eine Auflage pro Woche in alle Haushalte verteilt. Die restlichen Auflagen gehen nur an die Abonnentinnen und Abonnenten.

 

Die Oberstufenschulpflege beschliesst aus diesem Grund in Zukunft die Webseite der Oberstufenschule Stadel als amtliches Publikationsorgan zu verwenden. In gewissen Fällen kann die Zeitung nach wie vor als zusätzliches Publikationsorgan neben der Webseite verwendet werden.

 

Abnahme der Jahresrechnung 2019

Die Jahresrechnung 2019 wurde fertiggestellt und von der Oberstufenschulpflege angenommen. Anschliessend wurde die Jahresrechnung der Rechnungsprüfungskommission und der Revision zur Überprüfung zur Verfügung gestellt.

 

Corona Virus; Konferenz zur Vorbereitung für Fernunterricht

Der Konferenznachmittag wurde kurzfristig aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona Virus inhaltlich angepasst. Die Oberstufenschule hält sich weiterhin an die Vorgaben des Bundes und des Volksschulamts. Präventiv wird aber bereits einmal darüber nachgedacht, wie der Unterricht bei einer allfälligen Schulschliessung aussehen könnte und was das für die einzelnen Lehrpersonen und Fächer bedeutet. Die Schulleitung hält die Schulpflege sowie alle Mitarbeitenden weiterhin auf dem Laufenden.

 

Schriftlicher Verweis

Ein Schüler hat einen schriftlichen Verweis der Schulleitung erhalten. Dies nachdem er nicht bei seinem Lift-Einsatz erschienen ist. Die Erklärung des Nichterscheinens war für die Schulleitung nicht schlüssig. Er hat also entweder gelogen oder ist dem Einsatz unentschuldigt ferngeblieben. Beides ist ein Grund für einen Verweis.

 

Abklärungen beim Schulpsychologischen Dienst

Die Lehrpersonen einer Schülerin und eines Schülers haben jeweils eine Abklärung beim Schulpsychologischen Dienst organisiert. Da die Schülerin bereits beim KJPD in Behandlung ist, wird dieser Aspekt ebenfalls in die Abklärung einfliessen. Nach einem ersten Standortgespräch mit allen Beteiligten, wird es zumindest bei einem der beiden voraussichtlich zu einer integrierten Sonderschulung kommen.

 

Anfrage für Zugriff auf Schülerdaten

Die Schulpflege hat eine Anfrage von einer Mutter erhalten, bezüglich der Einhaltung des Datenschutzes und den Zugriffsrechten auf Schülerdaten. Eine genaue Abklärung durch die Schulpflege und die Schulleitung hat ergeben, dass keine Datenschutzrichtlinien verletzt wurden. Die Anfrage wurde mit einem Schreiben beantwortet. Das Schreiben wurde der Mutter per Post zugestellt.

 

Reservation Lagerhaus; Skilager 2021

Die Organisatoren des Skilagers haben bereits das Lagerhaus für das Skilager im nächsten Schuljahr reserviert. Die Reservationsbestätigung wurde durch den Schulpflegepräsidenten unterschrieben und bereits retourniert.

 

Schwimmkurs für Nichtschwimmer

Der Schwimmkurs für die Nichtschwimmer wurde bis zu den Frühlingsferien verlängert. Die Schülerinnen und Schüler sind noch nicht auf dem Level um den Wassersicherheitscheck zu bestehen. Der Test wird kurz vor den Frühlingsferien nochmals mit den Schülerinnen und Schülern des Kurses durchgeführt.

 

Kostengutsprache Sportschule

Ein Schüler aus der Kreisgemeinde, der im nächsten Schuljahr an die Oberstufe übertritt, ist an einer privaten Sportschule aufgenommen worden. Die Schulpflege hat dem Antrag der Familie zugestimmt und übernimmt ein Teil des Schulgelds im Rahmen des von der Bildungsdirektion empfohlenen Schulgelds.

 

Kostengutsprache für Integrationskurs an der academia

Im März sind zwei Schülerinnen in die Kreisgemeinde gezogen. Aufgrund ihrer mangelnden Deutschkenntnisse, wurde sie für den Deutschintensiv-Integrationskurs an der academia angemeldet. Sobald ihre Deutschkenntnisse ausreichen, um die Regelschule besuchen zu können, werden sie an die Oberstufe Stadel wechseln.

 

Abschluss des Schuljahres in Niederhasli

Eine Schülerin ist im März in eine Kreisgemeinde gezogen. Aktuell besucht sie die 1. Sek an der Sekundarschule Niederhasli Niederglatt Hofstetten. Die Oberstufenschulpflege ist damit einverstanden, dass die Schülerin das Schuljahr in Niederhasli beenden kann. Sie wird nach den Sommerferien entweder in der 2. Sek oder allenfalls auch nochmals in der 1. Sek starten. Die Sekundarschule Niederhasli Niederglatt Hofstetten wird die Oberstufenschulpflege noch entsprechend informieren.

 

Kostengutsprache für externe Sonderschulung

Im März ist eine Schülerin in die Kreisgemeinde gezogen. Die Schülerin besucht ein Arbeitsintegrationsprojekt, da sie nach der Oberstufe keine Lehrstelle gefunden hatte. Die Schülerin hat den Sonderschulstatus und zwischenzeitlich wurde auch eine IV Anmeldung organisiert. Die Chancen stehen gut, dass die Schülerin nach den Sommerferien eine Ausbildung starten kann. Die Oberstufenschulpflege übernimmt die Kosten des Arbeitsintegrationsprojekts bis zu den Sommerferien.

 

Schaffung einer neuen Aufgabe durch die Schulgemeindeversammlung

Gemäss Art. 13 der Gemeindeordnung der Oberstufenschulgemeinde Stadel ist die Schulgemeindeversammlung für die Schaffung einer neuen Aufgabe zuständig. Da es sich bei der Einführung von Schulassistenzen an der Oberstufe Stadel um eine neue Aufgabe handelt, muss dieser Entscheid von der Schulgemeindeversammlung gefällt werden. Die Unterstützung von Lehrpersonen in ihrer Tätigkeit und die Betreuung und Begleitung von Jugendlichen im Schulalltag ist eine solche neue Aufgabe.

 

Lehrpersonen leisten mit ihrem engagierten Einsatz einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur qualitativ hochwertigen Volksschule. An ihre Arbeit werden hohe gesellschaftliche Anforderungen und Erwartungen gestellt. Diesen gerecht zu werden, ist anspruchsvoll und sie stellen die Schulen immer wieder vor neue Herausforderungen. Schulassistenzen bieten eine von zahlreichen Möglichkeiten, das „System Schule“ zu unterstützen und so auf die Herausforderungen reagieren zu können.

 

Ein zielgerichteter Einsatz von Schulassistenzen kann Lehrpersonen in ihrer Tätigkeit unterstützen und entlasten und damit zur Unterrichtsqualität beitragen. Schulassistenzen betreuen und begleiten Kinder und Jugendliche beim Lernen, beim Lösen von Aufgaben und als Ansprechpersonen. Sie können auch allgemeine Funktionen - zum Beispiel die Organisation von Anlässen, administrative Aufgaben oder Pausenaufsicht - übernehmen.

 

Im aktuellen Schuljahr wurde als Pilotprojekt eine Praktikantin angestellt. Die gewonnen Erfahrungen zeigen, dass die Einführung von Schulassistenzen wirklich zur einer Entlastung für die Lehrpersonen führt.

 

- Grosse Lerngruppen können besser aufgefangen werden.
- Die Integration von Sonderschulungen in die Regelklasse wird vereinfacht.
- Schülerinnen und Schüler mit förderbedarf erhalten mehr Unterstützung.
 

Die Richtlinien des Volksschulamts sehen vor, dass pro 6 Klassen maximal  eine 100% Stelle als Schulassistenz eingesetzt werden kann. Das ergibt für 9 Klassen maximal 150 Stellenprozente. Die Oberstufe Stadel sieht vor, dass pro Jahrgang jeweils eine Schulassistenz mit einem maximalen Pensum von 50% angestellt wird.

Ausserdem legt das Volksschulamt fest, dass die Lohnklasse 13 die oberste Grenze für die Lohnfestlegung bildet. Bei 150 Stellenprozenten und der höchsten Lohnstufe würde dies maximale Kosten in der Höhe von jährlich CHF 150‘000 bedeuten. Die Lohnkosten für Klassenassistenzen gehen vollumfänglich zu Lasten der Gemeinde.

 

Die Oberstufenschulpflege unterstützt die Einführung der neuen Aufgabe „Schulassistenz“ und die Schaffung von drei Stellen dafür.