Verhandlungsbericht 17/18-3

 

Aus der Schulpflege: Februar bis April 2018

 

Berichtsperiode

In der Berichtsperiode Februar bis April fanden drei Schulpflegesitzungen statt.

 

Schuljahr 2018/19

Die Oberstufenschulpflege genehmigt das Planungsdossier der Schulleitung und leitet die An- gaben an das Volksschulamt für die Genehmigung der VZE weiter. Die ausgeschriebene Stelle konnte besetzt werden. Die Arbeiten für den neuen Gesamtstundenplan, die einzelnen Stun- denpläne und die Raumbelegungen werden in Angriff genommen.

 

Überprüfung Umstufungsentscheide

Zwei Eltern haben die Schulpflege um die Überprüfung der Umstufungsentscheide gebeten und die Behörde hat die Entscheide bis zu den Frühlingsferien aufgrund der Situation aufgehoben. Werden bis dann die geforderten Kriterien nicht erfüllt, erfolgt die sofortige Abstufung.

Schulentwicklung „Ganzheitliches Lernen“

Lehrerkonferenz und Schulpflege haben dem Startkonzept „Ganzheitliches Lernen“ zugestimmt und die Arbeiten für die Umsetzung auf das neue Schuljahr werden aufgenommen. Schüler, Eltern und die Bevölkerung via Mitteilungsblatt werden über das neue Angebot rechtzeitig informiert.

 

Weiterbildung Lehrplan 21

Die Schulleitungen der Kreisgemeinden konnten sich auf eine gemeinsame Weiterbildung zum Thema Lehrplan 21 einigen und haben eine Fachstelle für die Durchführung verpflichtet.

 

Gebäudeschätzung

Nach der letzten Schätzung und nach Abschluss der Badsanierung erfolgte eine neue Schätzung der Schulanlage. Im Bericht werden jene Bereiche aufgeführt, welche nicht von der Gebäudeversicherung versichert sind. Die Versicherungssituation wird deshalb überprüft.

 

Plattform Schnupperlehrstellen

Da viele Schulen ihre Schnupperlehrwoche zur selben Zeit wie die Oberstufe planten, haben viele Schülerinnen und Schüler trotz der auf der Plattform schnuppy.ch aufgeführten Möglichkeiten keine Zusicherung für eine Schnupperlehrstelle erhalten. Dabei erschwerend ist, dass das Gewerbe nicht gross zwischen Schnuppern und Berufserkundung unterscheidet. Oftmals sind umfangreiche Dossiers mit Motivationsschreiben etc. verlangt. Das Thema ist bekannt und wird diskutiert.

 

Zeiterfassung Schuljahr 2017/18

Die Mitarbeitergespräche im April werden erstmals zeigen, wie die Zeiterfassung in den verschiedenen Bereichen aussieht und ob die Berechnungen der Pensen übereinstimmen.

 

Musikschule Dielsdorf; Auflösung und Wechsel

Der Vorstand der Musikschule Dielsdorf hat für alle Mitgliedergemeinden den Antrag für einen Wechsel an die Musikschule Zürcher Unterland gestellt und gebeten, die Leistungsverträge mit den einzelnen Schulen auszuhandeln. Die nötige Elterninformation erfolgt von der Musikschule Dielsdorf.

 

Schulsozialarbeit; Weiterbildung

Die Oberstufenschule übernimmt die Kosten für eine Weiterbildung „Systemisches Elterncoaching“ der Schulsozialarbeiterin.

 

Gebührenverordnung

Dem neuen Gemeindegesetz, das auf den 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist, fehlt eine Rechtsgrundlage für die Erhebung von Gebühren durch die Gemeindebehörden, wie sie im alten Gemeindegesetz noch enthalten war. Es ist notwendig, dass jede Gemeinde als Rechts- grundlage eine Gebührenverordnung durch die Gemeindeversammlung erlässt. Die Oberstufenschulpflege hat deshalb eine Gebührenverordnung erstellt, genehmigt und an die RPK Bachs weitergeleitet. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden an der Schulgemeindeversammlung vom 27. Juni 2018 gebeten, der neuen Gebührenverordnung zuzustimmen.

 

Jahresrechnung 2017

Die Oberstufenschulpflege genehmigt die Jahresrechnung 2017 mit einem Ertragsüberschuss und leitet die Unterlagen an die RPK Bachs weiter.

 

HRM2 Eingangsbilanz; Umgang mit dem Verwaltungsvermögen

Neben Gebührenverordnung und Jahresrechnung 2017 wird auch die Abnahme des Restatements für die Schulgemeindeversammlung vom Juni traktandiert. Mit der neuen Rechnungslegung müssen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend dargestellt werden. Durch die Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind deshalb Neubewertungen von Vermögen und Verpflichtungen vorzunehmen (sogenanntes Restatement). Die Gemeinden müssen beschliessen, ob das Verwaltungsvermögen zum Buchwert in die Eingangsbilanz überführt oder neu bewertet wird. Die Oberstufenschule hat beide Varianten gerechnet und erachtet, basierend auf den Erwägungen und finanziellen Auswirkungen, die Neubewertung des Verwaltungsvermögens mit der HRM2-Umstellung als die besser der beiden zur Verfügung stehenden Varianten. Der Beschluss geht an die RPK Bachs zur Prüfung.

 

Turnhallennutzung während Schulferien

Da der Hausdienst immer wieder feststellen muss, dass Personen die Turnhalle während der Ferien betreten, wird der Schlosszylinder über die Ferien ausgewechselt. Den Vereinen wird dies schriftlich mitgeteilt.

 

Lerncoaching

Die Kosten für ein vom Schulpsychologischen Dienst empfohlenes Lerncoaching für einen Schüler werden von der Schule übernommen.

 

DAG-Urlaub

Eine Lehrperson bezieht den 1. Teil ihres DAGs in Form von Urlaub vor und nach den Frühlingsferien.

 

Schneesportwoche Misanenga 2018

Zwar mit Sonnenschein aber bei grosser Kälte verlieft die Woche in guter Stimmung und ohne Unfälle und Krankheiten. Die Oberstufenschulpflege bedankt sich für den grossen Einsatz des Leiterteams und freut sich, dass verschiedene Lehrpersonen bereit sind, ein Lager auch im Februar 2019 durchzuführen. Die Unterkunft konnte bereits reserviert werden.

 

Aufnahme an die Maturitätsschule im Anschluss an die Sekundarstufe

Der Kantonsrat hat eine Änderung des Mittelschulgesetzes vom 13. Juni 1999 beschlossen und will für die Aufnahme ans Kurzgymnasium die Vorleistungen der Schülerinnen und Schüler an- gemessen berücksichtigen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 23. Mai.

 

Bezirksratsvisitation 2018

Zum Spezialthema der Visitation am 31. Mai 2018 hat der Bezirksrat die Umsetzung neues Gemeindegesetz gewählt.

 

Naturkundezimmer für Naturschutzverein Stadel

Die Oberstufenschulpflege bewilligt die Nutzung des Naturkundezimmers für einen Botanik-Grundkurs des Naturschutzvereines Stadel.

 

Entschädigungs- und Personalverordnung

Die Oberstufenschulpflege beschliesst, an der Schulgemeindeversammlung neben der Gebührenverordnung auch eine Entschädigungs- und Personalverordnung vorzulegen. Diese drei neuen Verordnungen sollen das bisherige Besoldungsreglement ersetzen

 

Lehrerzimmer / Aufenthaltsraum

Die Aufteilung der Küche im Lehrerzimmer konnte in den Sportferien für rund CHF 2‘000 optimiert werden. Die undichten Fenster im Aufenthaltsraum werden in den Sommerferien ersetzt.

 

Schulgeld für auswärtige Schülerinnen und Schüler

Für den Schulbesuch in Stadel wird den Schülern und Schülerinnen aus anderen zürcherischen Gemeinden das von der Bildungsdirektion empfohlene Schulgeld verrechnet. Massgebend für die Verrechnung der ganzen Oberstufenschulzeit an die Eltern oder die abgebende Schulge- meinde ist der beim Eintritt gültige Betrag.

 

CAS-Weiterbildung Deutsch als Zweisprache

In den letzten Jahren sind vermehrt Jugendliche in unsere Kreisgemeinden gezogen, die mehr oder weniger Unterstützung im DaZ-Bereich benötigen, welche über den Anfangsunterricht hinausgeht. Die Oberstufenschulpflege begrüsst deshalb die Bereitschaft einer Lehrperson, den CAS-Lehrgang Deutsch als Zweitsprache zu absolvieren und übernimmt dafür die nicht vom Kanton übernommenen Kosten von CHF 2‘800.

 

HRM2 Rechnungslegung; Aktivierungs- und Wesentlichkeitsgrenze

Die Aktivierungsgrenze stellt den Grenzbetrag dar, ab welchem eine Investitionsausgabe in der Bilanz im Verwaltungsvermögen verbucht werden muss. Die Wesentlichkeit ist ein Kriterium bei der Beurteilung, ob eine Verpflichtung als Rückstellung in die Bilanz aufgenommen werden kann. Dabei ist die Festlegung unterschiedlicher Limiten für die Aktivierung und die Wesentlichkeit unzulässig. Die Oberstufenschulpflege setzt die Aktivierungs- und Wesentlichkeitsgrenze ab 1. Januar 2019 auf CHF 20‘000 fest.

 

HRM2 Rechnungslegung; Branchenrichtlinien

Das Verwaltungsvermögen wird neu für den gesamten Gemeindehaushalt linear über die Nut- zungsdauer abgeschrieben. Dabei gelten die vorgeschriebenen Anlagekategorien grundsätzlich für den steuerfinanzierten Gemeindehaushalt. Das Gesetz gibt für Sachanlagen die Nut- zungsdauer mit einem Mindeststandard an, erlaubt aber auch einen erweiterten Standard. In den Bereichen Versorgungs- und Entsorgungsbetriebe gibt es zahlreiche Branchenrichtlinien von Verbänden. Da die Oberstufenschule keine spezifischen Sachanlagen unterhält, soll zukünftig für die Nutzungsdauer aller Anlagekategorien der Mindeststandard gelten.

 

Stellenbesetzung Schulverwaltung

Die eingegangen Bewerbungen wurden geprüft und 8 Interessentinnen und Interessenten zu einem Gespräch eingeladen. Ziel war, vor Ostern zu entscheiden, welche Kandidatinnen oder Kandidaten zu einem zweiten Besuch eingeladen werden sollen. Zwei Personen haben die Schule an einem weiteren Vormittag besucht und der Antrag für eine Anstellung folgt.

 

Übertritte in die Oberstufe

Die 6. Klasslehrpersonen melden eher mehr Schüler und Schülerinnen als prognostiziert, welche die Aufnahmeprüfung an eine Mittelschule bestanden haben. Meldungen von weiteren Zuzügen fehlen bis heute. Die Planung mit drei neuen Klassen erweist sich deshalb als richtig.

 

Übertritte an die Mittelschule

Vier Schülerinnen und ein Schüler werden im Sommer 2018 vom zweiten Jahrgang an eine Mittelschule wechseln.

 

Sonderschulung / externe Schulungen 2018/19

Die Ressortvorstehende ist zurzeit an vielen schulischen Standortgesprächen involviert und wird die Anträge für die Weiterführung der externen Schulungen formulieren. Wie von den Primarschulen gemeldet werden zwei externe Schüler ab August 2018 in die Zuständigkeit der Oberstufenschule fallen.

 

Erneuerungswahlen 2018

Bei den Wahlen im April sind die Bisherigen, Hans-Jörg Kast, Neerach, Regula Meierhofer, Bachs, und Cordelia Meneghini, Stadel, bestätigt worden. Cécile Heller, Neerach, sowie Christian Seegmüller, Weiach, wurden als neue Mitglieder gewählt. Das Präsidium wird wei- terhin von Hans-Jörg Kast geführt. Die Konstituierung der Schulpflege erfolgt an der ersten gemeinsamen Sitzung. Die Behörde freut sich auf die Zusammenarbeit und wird Daniel Haab, Stadel, und Karin Brüngger, Weiach, beim Schulschlussessen im Juli verabschieden.