Aus der Schulpflege: November 2019 bis Januar 2020

 

Berichtsperiode

In der Berichtsperiode November bis Januar fanden drei Schulpflegesitzungen statt.

 

Reglement Aus- und Weiterbildung und Urlaube

Das Reglement Weiterbildung und Urlaube vom Juni 2020 wurde überarbeitet. Neben Anpassungen im Layout wurde die Struktur des Reglements verändert. Zudem wurden die Zuständigkeiten beispielsweise für eine Information an die Schulleitung oder einen Antrag an die Schulpflege klar geregelt. Ein weiterer wichtiger Punkt der exakter definiert wurde, ist die Rückzahlung der Kosten bei einem Abbruch der Aus- und Weiterbildung oder der Auflösung des Arbeitsvertrages.

 

Kostengutsprache für die Schul- und Ausbildungskosten in der psychiatrischen Universitätsklinik

Aufgrund der schlechten psychischen Verfassung musste eine Schülerin in die psychiatrische Universitätsklinik in Zürich verwiesen werden. Die Schulgemeinde ist gemäss Gesetz zur Kostenübernahme der Spitalschulung verpflichtet.

 

Erweiterung Kostengutsprache für externe Schulung

Die Kostengutsprache für die externe Schulung eines Schülers aus der Kreisgemeinde wurde erweitert, da der Schüler neuerdings vier anstatt zwei Nächte pro Woche in der Schule übernachtet. Die Übernachtung zu Hause und vor allem der Transport sind zu belastend.

 

Lohnerhöhung kommunale Mitarbeitende

Auf das Rechnungsjahr 2020 hin, wurden die Löhne der kommunalen Mitarbeitenden überprüft und bei fünf Mitarbeitenden aus den Bereichen Schulsozialarbeit, Hausdienst und IT um eine oder zwei Leistungsstufen erhöht.

 

Wintersporttag 2019

Am Freitag 15. November 2019 fand der diesjährige Wintersporttag statt. Es war ein schöner Anlass mit einer guten Stimmung untereinander. Das Mittagessen wurde, wie im Vorjahr, von zwei Mitarbeitenden des Hausdiensts zubereitet und war köstlich. Am Nachmittag wurden die Schülerinnen und Schüler mit einer kulturellen Darbietung eines Slam Poets überrascht.

 

Schule trifft Gewerbe

Am Donnerstag 7. November 2019 fand zum zweiten Mal der Anlass Schule trifft Gewerbe statt. Es war erneut ein toller Anlass, der sowohl von den Gewerbevertreter wie auch den Eltern und Schülerinnen und Schüler als sehr positiv eingeschätzt wurde. Einen grossen Dank geht hier an Thomas Baur für die Organisation des Anlasses und an alle fleissigen Helfer, die den ganzen Abend vor Ort waren. Die Änderung gegenüber dem Vorjahr, dass der Apéro durch Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlfach Hauswirtschaft organisiert wurde, hat sich bewährt.

 

Rückkehr Lehrperson nach Operation im 50 % Pensum

Eine Lehrperson kann nach seiner Knieoperation mit einem 50 % Pensum starten. Er wird jeweils am Vormittag unterrichten. Die Vertretungen für die Lektionen am Nachmittag sind organisiert.

 

Standortbestimmung nach Start an Oberstufe

Bei einem Schüler der Kreisgemeinde wurde kurz vor den Sommerferien entschieden, dass er an der Oberstufe Stadel startet und keine externe Schule besucht. Es fand nun eine erste Standortbestimmung statt, um zu beurteilen, ob die Oberstufe Stadel die richtige Schule ist. Der Start verlief positiv und unter Einhaltung gewisser Bedingungen ist die weitere Schulung in Stadel möglich. Falls sich alle Beteiligten für die weitere Schulung an der Oberstufe entscheiden, müssen allenfalls weitere Ressourcen gesprochen werden, da diese bei der Planung noch nicht bekannt waren.

 

Erhöhung der disziplinarischen Konsequenzen

In den letzten Wochen hat die Schulleitung eine negative Entwicklung im Verhalten einiger Schülerinnen und Schüler festgestellt. Dies hat sich vor allem in den Pausen bemerkbar gemacht. Eine Gruppe von circa 30 Schülerinnen und Schüler aus allen drei Jahrgängen haben die Pause so gestört, dass die Schulleitung mehrmals eingreifen musste. Aus diesem Grund wurde eine ausserordentliche Vollversammlung einberufen. Dabei wurde den Schülerinnen und Schüler erklärt, dass dies ab sofort nicht mehr toleriert wird. Allen Schülerinnen und Schüler steht ab sofort die Turnhalle offen, um in einer positiven Weise Energie abzulassen. Weitere negative Ereignisse werden Konsequenzen haben, die bis zu einer Dispensation vom Schulsilvester oder dem Schneesportlager führen können. Die Eltern werden in den nächsten Tagen mit einem Elternbrief über die Situation informiert.

 

Arbeitsgruppe Integrative Ausrichtung

An der pädagogischen Tagung vom 14. November wurden Gedanken und Themen rund um das Oberthema Integrative Ausrichtungen gesammelt. In einem nächsten Schritt wird nun eine Arbeitsgruppe bestehend aus der Schulleitung, Schulverwaltung, Ressort Sonderpädagogik und Ressort Schulumfeld sowie einem Heilpädagoge/einer Heilpädagogin und einer Lehrperson gebildet. Diese Teilnehmer werden die ständige Arbeitsgruppe bilden. Je nach Thema können noch weitere Personen hinzukommen. Geplant sind ein erstes Treffen im Januar und das Erstellen eines Zeitplans bis zu den Sportferien.

 

Dienstaltersgeschenk

Eine Lehrperson erhält im Februar 2020 sein 10 – jähriges Dienstaltersgeschenk. Er hat zwei Schulwochen und einen Schultag zu gute. Bis zum 15. Dezember muss der er der Oberstufenschulpflege melden, ob das Geschenk in Form von Geld oder Ferien bezogen werden will.

 

Elternumfrage zum Thema Berufswahl

Im 2. Jahrgang ist eine Umfrage bei den Eltern geplant in Bezug auf die Berufswahl. Das Ziel ist zu erfahren, wie sicher sich die Eltern in der Berufswahl fühlen. Es geht darum herauszufinden, ob sie froh über Unterstützung wären oder sich so sicher fühlen, dass sie bereit wären, andere Schülerinnen und Schülern neben dem eigenen Kind zu unterstützen.

 

Vandalismus beim Volg Stadel

Die Landi AG hat sich an die Oberstufenschulpflege gewendet, da sich beim Volg Stadel vermehrt Vandalismus Vorfälle durch Oberstufen Schülerinnen und Schüler ereigneten. Mit einem Elternbrief durch die Schulleitung und dem Präsidenten der Schulpflege soll auf die Vorfälle aufmerksam gemacht und die Eltern sensibilisiert werden. Die Landi AG wird über das Vorgehen informiert.

 

Genehmigung Bilanzanpassungsbericht durch Gemeindeamt

Das Gemeindeamt hat den Bilanzanpassungsbericht geprüft und keine Beanstandungen gefunden. Der Bericht wurde somit genehmigt und die Bilanz kann wie geplant eröffnet werden.

 

Ersatz für zwei beschädigte Eichenbäume

Die zwei grossen Eichenbäume sind kaputt gegangen. Es wird vorgeschlagen gleich drei Bäume zu pflanzen. Dies würde auch die Aussicht zur Strasse hin verschönern.

 

Umstufungsentscheid Stammklasse und Mathematik

Die Eltern eines Schülers aus der Kreisgemeinde sind mit der Abstufung in der Stammklasse in die Abteilung B und in Mathematik vom Niveau I ins Niveau II nicht einverstanden und bitten, um eine Überprüfung des Entscheides durch die Schulpflege. Die mögliche Abstufung wurde bei mehreren Standortgesprächen thematisiert und es erfolgten Unterstützungsangebote. Im Juli 2019 hätte gemäss dem Umstufungsreglement eine Abstufung in die Stammklasse B und in Mathe ins Niveau II erfolgen müssen. Aufgrund einer Gesamtbeurteilung und der Berücksichtigung des Schulwechsels hat die Klassenlehrperson und die Schulleitung eine Aufschiebung der Abstufung bis Oktober 2019 unterstützt. Im Oktober wurde die Situation neu beurteilt. Die Kriterien für ein Verbleiben in der Stammklasse  A und im Mathematik Niveau I sind weiterhin nicht erfüllt. Deshalb wurde bei einem Schulischen Standortgespräch von Seiten der Schule entschieden, dass die Abstufung umgesetzt wird.

 

An der Sitzung der Oberstufenschulpflege vom 12. Dezember wurde der Umstufungsentscheid diskutiert. Das Verfahren entspricht dem Umstufungsreglement und wurde ordnungsgemäss durchgeführt. Die Oberstufenschulpflege hat dennoch nach einer erneuten Prüfung und nach Rücksprache mit den Lehrpersonen sowie der Schulleitung entschieden, die Abstufung rückgängig zu machen. Bei diesem Entscheid stehen das Wohl des Schülers sowie seine persönliche Entwicklung im Zentrum. Die Oberstufenschulpflege will dem Schüler einen guten Start in die Berufswelt ermöglichen und seine Motivation hochhalten. Der Entscheid für die Abstufung im Fach Mathematik ins Niveau II bleibt bestehen. Die Abstufung erfolgt per 6. Januar 2020.

 

Neuer Berufsauftrag; Abrechnung positiver Arbeitszeitsaldo Schuljahr 2018/19

Auch im Schuljahr 2018/19 kam es trotz sorgfältiger Planung und kommunaler Entlastungsmassnahmen bei einzelnen Lehrpersonen insbesondere im Bereich der Funktion «Klassenlehrperson» zu einem positiven Arbeitszeitsaldo. Auffallend ist, dass mehrere Klassenlehrpersonen betroffen sind, welche während des Schuljahres neue Schülerinnen und Schüler in ihre Klassen erhalten haben. Aufgrund der festgehaltenen Kriterien des Reglements „Neuer Berufsauftrag – Handhabung positiver Arbeitszeitsaldo“ werden die von der Schulleitung beantragten Plusstunden gemäss der Abrechnung „positiver Arbeitszeitsaldo Schuljahr 2018/19“ ausbezahlt.

 

Teuerungszulage ab dem 1. Januar 2020

Auf Antrag der Finanzdirektion hat der Regierungsrat des Kantons Zürich beschlossen, dem Kantonspersonal für 2020 eine Teuerungszulage von 0.1 % auszurichten. Begründet wird der Entscheid mit dem Hinweis, dass die Jahresteuerung des Landesindex der Konsumentenpreise, Basis Dezember 2015, im September 2019 102.0 Punkte betrug. Mit einer Teuerungszulage von 0.1% kann dieser Stand ausgeglichen werden.

 

Anschaffung Stehpulte für Unterrichtszimmer

Auf Wunsch der Konferenz wurde die Anschaffung von Stehpulten für die Unterrichtszimmer geprüft. Nach einer Umfrage im Lehrerteam zeigte sich, dass ein Grossteil der Lehrpersonen Interesse an einem Stehpult für den Unterricht haben. Die Anschaffung von insgesamt 18 Stehpulten wurde daher ins Budget 2020 aufgenommen. Nach dem Einholen einer Vergleichsofferte und der Besichtigung der Stehpulte vor Ort fiel der Entscheid auf die Stehpulte der Firma JOMA Trading AG. Die Stehpulte werden in zwei Etappen (Sportferien; Nordtrakt und Frühlingsferien; Südtrakt) geliefert.

 

Busverbindung Bachs – Stadel; Fahrplanwechsel und Betreuungsangebot

Mit der Fahrplanänderung vom 15. Dezember 2019 verschlechtert sich die Busverbindung für die Bachser Schülerinnen und Schüler markant. Neuerdings fährt die Buslinie 535 von Bülach über Stadel, Bachs, Dielsdorf bis nach Oberglatt. Diese Veränderung führt dazu, dass der Bus generell nicht mehr bei der Haltestelle Stadel Neuwis-Hus hält sondern nur noch in Stadel Zentrum. Zusammen mit dem Autobetrieb Stadel-Neerach hat die Oberstufenschule bei der Postauto AG angefragt, ob eine Möglichkeit besteht den Bus zu bestimmten Zeiten bis nach Stadel Neuwis-Hus verkehren zu lassen. Dieses Gesuch wurde zum Teil bewilligt.

 

Zur Schule kommen die Schülerinnen und Schüler aus Bachs jeweils 10 Minuten zu spät fürs Lernatelier aber pünktlich für den generellen Unterricht um 08.00 und 13.30 Uhr. Über Mittag dürfen die Bachser Schülerinnen und Schüler den Unterricht 10 Minuten früher verlassen, um den Bus in Stadel Neuwis-Hus zu erwischen. Am Nachmittag gibt es zudem eine weitere Busverbindung ab Stadel Neuwis-Hus nach Bachs um 15.54 Uhr. Lediglich für das Unterrichtsende um 16.50 Uhr gibt es keine geeignete Buslösung aufgrund der Hauptverkehrszeit. Die nächste Busverbindung nach Bachs fährt um 17.52 Uhr ab Stadel Zentrum. Die Oberstufenschulpflege hat aufgrund der späten Busverbindung entschieden ein Betreuungsangebot bis um 17.30 Uhr einzurichten. Die Schülerinnen und Schüler aus Bachs können sich hierfür anmelden und die Zeit mit Lesen oder Hausaufgaben machen in der Mediothek verbringen.

 

Die Eltern wurden mit mehreren Elternbriefen über die Situation informiert. Die bisherigen Rückmeldungen der Eltern zeigen durchaus Verständnis für die Situation und wollen dennoch deponieren, dass die Lösung nicht ganz zufriedenstellend ist, da die Schülerinnen und Schüler teilweise aufgrund der späten Busverbindung zu spät zu Hause sind um ihrem Hobby nachzugehen. Es wird dennoch einmal mit dem Betreuungsangebot gestartet und beobachtet, wie das Angebot genützt wird und sich die Situation entwickelt.

 

Abwesenheiten Heilpädagoginnen

Aufgrund ihrer Ausbildung an der Heilpädagogischen Hochschule werden drei Heilpädagoginnen in diesem Schuljahr öfters fehlen. Sie haben neben gewissen Spezialmodulen auch bis zu 10 Wochen für das Schreiben der Masterarbeit zu gute. Die drei haben die Abwesenheiten bereits zum grössten Teil organisiert.

 

Schulsilvester 2019

Am Donnerstag 19. Dezember findet das diesjährige Schulsylvester unter dem Motto „Old School“ statt. Den drei Jahrgängen wurden verschiedene Zeiten z.B 80er, 90er zugewiesen, nach denen die Räumlichkeiten dekoriert werden. Von der Raumnutzung im Schulhaus gibt es in diesem Jahr eine Änderung gegenüber dem Vorjahr. Der Ablauf sowie die Start- und Schlusszeiten bleiben gleich. Zwei Schülerinnen und Schüler werden aufgrund disziplinarischer Massnahmen nicht am Schulsylvester teilnehmen.

 

Logopädie Abklärungen im 1. Jahrgang

Die Schulleitung wurde durch die Heilpädagoginnen im 1. Jahrgang informiert, dass zwei weitere Schülerinnen und Schüler Anzeichen für eine Lese- und/oder Rechtschreibeschwäche aufweisen. Diese beiden Schülerinnen und Schüler wurden bei der Logopädin für eine Abklärung angemeldet. Einen Antrag zur Kostengutsprache würde im Falle einer positiven Beurteilung folgen.

 

Areal-Verbot Schulgelände

Bei einem Schüler wurde aufgrund von mehreren Diebstählen und dem Verdacht vom Handeln mit Hasch ein Areal Verbot bis zu den Weihnachtsferien ausgesprochen. Der Schüler wird in einem Einzelsetting ausserhalb des Schulareals unterrichtet.

 

Sachbeschädigungen Laptops und Tastaturen

Bei mehreren Laptops und Tastaturen wurden einzelne Tasten ausgewechselt und zum Teil so stark beschädigt, dass sie nicht mehr einfach zurückgewechselt werden können. Die Schulleitung hatte die Schülerinnen und Schüler informiert, dass Sie sich bis am Donnerstag 12. Dezember um 10.00 Uhr melden können. Da sich leider niemand gemeldet hat, wurde eine Anzeige bei der Polizei erstattet.

 

Wechsel an Rudolf Steiner Schule

Eine Schülerin aus der Kreisgemeinde ist per 01. Dezember 2019 aus der Oberstufenschule Stadel ausgetreten. Sie wird neu die Rudolf Steiner Schule in Winterthur besuchen. Die Schülerin hat sich zusammen mit ihren Eltern für diese Lösung entschieden. Eine Schülerüberweisung wurde bereits ausgestellt. Der Familie wurde per Mail mitgeteilt, dass aufgrund des freiwilligen Schulwechsels das Schulgeld vollständig zu Lasten der Eltern geht.

 

Keine Atemkurse mehr im Singsaal

Annamaria Mägerli hat seit Jahren jeweils am Montag und Mittwochabend regelmässig Atemkurse im Singsaal durchgeführt. Sie hat nun per Mail mitgeteilt, dass sie ab dem Jahr 2020 den Singsaal nicht mehr benützen wird. Sie konnte sich ein eigenes Studio in Weiach mieten und wird die Kurse nun dort anbieten. Claudia Bühler als Organisatorin der Erwachsenenkurse wurde über die Abmeldung informiert, da sie die freien Zeiten allenfalls für Kurse nutzen kann.

 

Entschädigungsverordnung; Anpassung Anhang C

Der Kanton Zürich hat einer Teuerungszulage von 0.1% ab dem 1. Januar 2020 zugestimmt. Die politische Gemeinde Stadel sowie die Oberstufenschulgemeinde Stadel übernehmen diese Teuerungszulage ebenfalls. Die politische Gemeinde hat gemäss dem Protokollauszug vom 19. November 2019 die Besoldungsverordnung entsprechend angepasst. Die Oberstufenschulpflege orientiert sich für die Ansätze der Stundenlöhne jeweils an den Löhnen aus der Besoldungsverordnung der politischen Gemeinde. Aus diesem Grund wurde der Anhang C der Entschädigungsverordnung der Oberstufenschule Stadel per 1. Januar 2020 aktualisiert.

 

Einführung von Denkzetteln im 2. Jahrgang

Im 2. Jahrgang ist eine starke Zunahme an störendem Verhalten bei gewissen Schülerinnen und Schülern festzustellen. Vier Schülerinnen und Schüler befinden sich disziplinarisch auf Ebene der Schulleitung. Bei ihnen wird am Anfang des neuen Jahres ein Schulisches Standortgespräch stattfinden. Das Lehrerteam findet es schade, dass viel Energie für diese Schülerinnen und Schüler aufgewendet werden muss und die tollen Schülerinnen und Schülern zu kurz kommen. Aus diesem Grund führt der Jahrgang nun die Massnahme des Denkzettels ein. Die Schülerinnen und Schüler werden bei Störungen aus dem Unterricht verwiesen und mit dem Ausfüllen des Denkzettels als Reflexion beschäftigt. Der Denkzettel dient dadurch als Dokumentation und als Grundlage für Gespräche. Weiter disziplinarische Schritte bei der Störung im Unterricht sind die Verweisung ins Spettzimmer oder allenfalls eine Wegweisung vom Fach über eine längere Zeit.

 

Projektunterricht; Erfolgreicher Verkauf am Weihnachtsmarkt in Stadel

Die Schülerinnen und Schüler aus dem 3. Jahrgang haben im Rahmen des Projektunterrichts diverse Gegenstände, Gebäcke und Getränke am Weihnachtsmarkt in Stadel verkauft. Der Weihnachtsmarkt war ein Erfolg. Der Stand und der Verkauf durch die Schülerinnen und Schüler war eine gute Werbung für die Oberstufe Stadel und die vielen Einnahmen kommen dem Jahrgang für ihre Abschlussreise zu gute.

 

Liegestützaktion

Vier Schüler des zweiten Jahrgangs hatten die Schulleitung angefragt an der Aktion 1 Million Liegestütze für einen guten Zweck teilzunehmen. In der grossen Pause am Donnerstag 19. Dezember werden während zwei Minuten so viele Liegestütze wie möglich durch freiwillige Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen absolviert. Die Aktion wird gefilmt und auf Youtube gestellt. Wenn gesamthaft über 1 Million Liegestütze durch verschiedene Gruppen gemacht werden, spendet ein bekannter Youtuber für jede Liegestütz einen Rappen für einen guten Zweck. Die Schulleitung begrüsst solche Ideen durch Schülerinnen und Schüler und ist gespannt, wie viele Liegestützen die Oberstufe Stadel zu dieser Aktion beitragen wird.

 

Abrechnung Darlehen Schwimmbad der politischen Gemeinde Neerach

An der Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Neerach vom 2. Dezember wurde die Schlussabrechnung des Darlehens an die Oberstufenschule Stadel für die Sanierung des Schwimmbads angenommen. Das Darlehen konnte bereits nach 3 anstatt den geplanten 15 Jahren vollständig zurückbezahlt werden und umfasste lediglich 2 statt 3.5 Millionen Franken.

 

Finanztechnische Prüfung; Sachbereichsrevision

Lucio Revisionen GmbH hat am 21. November 2019 als Sachbereich die Anlagenbuchhaltung geprüft. Mit der Einführung und der erstmaligen Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschriften gemäss dem Harmonisierten Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) im Rechnungsjahr 2019 ist eine Anlagenbuchhaltung zu führen. Alle Anlagen, unabhängig davon, ob die Methode mit oder ohne Neubewertung gewählt wurde, sind vom Restatement-Tool per 31. Dezember 2018 in die Anlagenbuchhaltung zu überführen. Ziel der Prüfung war es festzustellen, ob die Überführung der Daten aus dem Restatement-Tool per 31. Dezember 2018 in die Anlagenbuchhaltung vollständig und korrekt erfolgt ist.

 

Lucio Revisionen GmbH bestätigt, dass

  • aufgrund der stichprobenartigen Prüfung die manuelle Datenerfassung aus dem Restatement-Tool per 31. Dezember 2018 in die Anlagenbuchhaltung ordnungsgemäss erfolgt ist;
  • die Totalbeträge je Sachgruppe des Anlagenspiegels 2018 mit der Überleitungs- und Hilfstabellen zum Bilanzanpassungsbericht per 1. Januar 2019 bis auf Rundungsdifferenzen übereinstimmen;
  • die eröffneten Anlagekategorien hinsichtlich Nutzungsdauer mit dem Mindeststandard gemäss VGG übereinstimmen;
  • die geprüften Anlagen in Bezug auf die Anschaffungskosten, die kumulierten Abschreibungen, den Nutzungsbeginn, die Nutzungsdauer, die Abschreibungsmethode (linear) und die hinterlegten Konten der Finanzbuchhaltung mit dem Restatement-Tool per 31. Dezember 2018 übereinstimmen.

Mitarbeiterbeurteilungen

An der Sitzung vom 16. Januar 2020 wurden die Mitarbeiterbeurteilungen der 1. Phase des Schuljahres 2019/20 abgenommen. Es wurde bei drei Lehrpersonen eine Mitarbeiterbeurteilung durchgeführt. Alle drei Beurteilungen sind positiv ausgefallen.

 

Finanztechnische Prüfung des Geldverkehrs 2019

Die Firma BDO AG, welche im Namen von Lucio Revisionen die Geldverkehrsprüfung durchführt, hat am 21. November 2019 unangemeldet den Geldverkehr gemäss § 143 des Gemeindegesetzes revidiert. Der Bericht bestätigt die korrekte Führung der Buchhaltung und Dokumentation. Die geprüften Kontostände Kasse 1000, Postcheck 1001 und Bankkontokorrent 1002 stimmen per Revisionstag mit der Buchhaltung überein. Es liegen keine Beanstandungen vor.

 

Kostengutsprache Verlängerung Psychotherapie

Für einen Schüler aus der Kreisgemeinde wurde die Psychotherapie für weitere 25 Therapiestunden verlängert und die nötige Kostengutsprache dafür gesprochen.

 

Kostengutsprache externe Sonderschulung

Eine Schülerin aus der Kreisgemeinde konnte aufgrund ihrer psychischen Verfassung nach dem stationären Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik nicht an die Oberstufe Stadel zurückkehren sondern es wurde eine externen Sonderschulung für sie organisiert. Die Kostengutsprache dafür wurde durch die Oberstufenschulpflege geleistet.

 

Erweiterung Kostengutsprache externe Sonderschulung

Bei einer Schülerin aus der Kreisgemeinde wurde die Kostengutsprache für die externe Sonderschulung so erweitert, dass sie nun zwei Nächte pro Woche in einer Wohngruppe übernachten kann. Da der Schulweg für die Schülerin sehr anstrengend ist, soll die Übernachtung für eine Entlastung sorgen.

 

Verlängerung Vaterschaftsurlaub mit unbezahltem Urlaub

Eine Lehrperson erwartet zusammen mit seiner Frau im März sein erstes Kind. Die fünf Tage Vaterschaftsurlaub sollen mit einem unbezahlten Urlaub bis zu den Frühlingsferien verlängert werden. Die Schulpflege bewilligt diesen unbezahlten Urlaub.

 

Anstellung Schulische Heilpädagogin fürs Schuljahr 2020/21

Aufgrund der Pensionierung eines schulischen Heilpädagogen braucht es für das neue Schuljahr 2020/21 eine neue Anstellung im kommenden 1. Jahrgang. Es konnte eine Heilpädagogin für diese Stelle verpflichtet werden.

 

Kündigung ausserhalb der Kündigungsfrist aufgrund Auswanderung

Eine Lehrperson wird zusammen mit ihrer Familie ins Ausland auswandern. Ihre Stelle als Klassenlehrperson konnte glücklicherweise intern besetzt werden. Eine Fachlehrperson aus einem anderen Jahrgang wird nach den Frühlingsferien diese Stelle übernehmen. Die Lektionen der Fachlehrperson werden von anderen Lehrpersonen der Oberstufe Stadel vertreten.

 

Viele Umstufungsgesuche im Januar 2020

Auf den Umstufungstermin im Januar sind circa 10 Gesuche von Schülerinnen und Schüler und deren Eltern für Aufstufungen eingegangen. Es ist schön zu sehen, dass von dieser Möglichkeit auch Gebrauch gemacht wird. Die Gesuche werden am Umstufungskonvent besprochen und zusammen mit den Vorschlägen der Lehrpersonen diskutiert und entschieden.

 

Fächerbezeichnung; Auswahl in Zeugnisverwaltung

Durch die Einführung des Lehrplans 21 haben gewisse Fächerbezeichnungen geändert. Dadurch muss auch die Zeugnisverwaltung entsprechend angepasst werden. Damit auch in Zukunft noch frühere Zeugnisse mit den alten Bezeichnungen generiert werden können, bleiben die Bezeichnungen bestehen. Dies hat zur Auswirkung, dass in Zukunft darauf geachtet werden muss, dass die korrekten Bezeichnungen für ein Fach ausgewählt werden. An der letzten Konferenz wurden die Lehrpersonen entsprechend informiert.

 

Planung Schuljahr 2020/21

Die Planungskommission hat an der Sitzung vom 9. Januar 2020 den Vorschlag der Schulleitung für die Planung des Schuljahrs 2020/21 diskutiert und gutgeheissen. Die Planung wird nun ans Volksschulamt zur Prüfung weitergeleitet. Im Allgemeinen ist die Planung ähnlich wie im Vorjahr, da sich die Schülerzahlen nicht gross verändert haben.

 

Elternaustausch vom 8. Januar 2020 abgesagt

Im Elternbrief vom November bezüglich der aktuellen Situation und den ab sofort geltenden Konsequenzen wurden die Eltern zu einem Austausch am 8. Januar 2020 eingeladen. Für diesen Austausch haben sich lediglich fünf Eltern angemeldet. In Absprache mit diesen Eltern wurde der Austausch abgesagt, da die Eltern keine konkreten Diskussionspunkte hatten und mit dem Telefongespräch als kurzen Austausch zufrieden waren.

 

Erwachsenenkurse Frühjahr 2020 / Abrechnung 2019

Das Kursprogramm für die Erwachsenenkurse für das Frühjahr 2020 wurde verschickt und nach einem harzigen Start gibt es nun bereits viele Anmeldung für die Koch- und Sportkurse. Die Abrechnung der Erwachsenenkurse vom Jahr 2019 zeigt einen erfreulichen Ertragsüberschuss.