Aus der Schulpflege: Mai 2021 bis Juli 2021

 

Berichtsperiode

In der Berichtsperiode Mai bis Juli fanden drei Schulpflegesitzungen statt.

 

Anstellung im Schuljahr 2021/22 als schülerbezogene Klassenassistenz und Weiterführung der Anstellung als Schulassistenz mit einem Pensum von 40-45% ab dem Schuljahr 2022/23

An der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2020 wurde die Errichtung einer Schulassistenz pro Jahrgang genehmigt. Die Anstellung einer Schulassistenz erfolgt gestaffelt und beginnt jeweils mit der 1. Sekundarstufe, erstmals auf das Schuljahr 2021/22 hin.

 

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens sind sehr viele Bewerbungen mit unterschiedlichen Hintergründen und Lebenserfahrungen eingegangen. Die Personalkommission hat sich schliesslich für zwei Bewerberinnen entschieden. Mit Bezug auf das Protokoll vom 8. April 2021 konnte eine Bewerberin als Schulassistenz für den zukünftigen 1. Jahrgang gewonnen werden. Während des Bewerbungsverfahrens zeigte sich, dass ein zusätzlicher Bedarf für eine Klassen- respektive Schulassistenz besteht.

 

Im aktuellen 2. Jahrgang arbeitet bereits eine Klassenassistenz mit einem schülerbezogenen Auftrag aufgrund einer entsprechenden Empfehlung des Schulpsychologischen Dienstes. Sie betreut und begleitet einen integrierten Sonderschüler. Die befristete Anstellung dieser Assistenz läuft zum Ende des Schuljahres aus und wird aufgrund des Studium-Beginns nicht mehr verlängert. 

 

Die Betreuung des Sonderschülers durch eine Klassenassistenz ist nach Rücksprache mit dem Schulpsychologischen Dienst auch in der 3. Sek wünschenswert.

 

Da der Jahrgang ab dem Schuljahr 2022/23 mit einer 1. Sek startet und dadurch auch ab dann eine Schulassistenz als Unterstützung des Jahrgangsteams erhält, wurde beschlossen, die schülerbezogene Klassenassistenz für das Schuljahr 2021/22 mit einem Beschäftigungsgrad von 35 – 40 Prozent im kommenden 3. Jahrgang und ab dem Schuljahr 2022/23 als Schulassistenz mit einem Beschäftigungsgrad von 40 – 45 Prozent im zukünftigen 1. Jahrgang anzustellen.

 

 

Personalkommission; Schliessung der nicht ständigen Personalkommission für das Bewerbungsverfahren des Schuljahres 2021/22

Mit dem Beschluss vom 14. Januar 2021 wurde die nicht ständige Personalkommission für das Bewerbungsverfahrens des Schuljahres 2021/22 eröffnet. Während des Bewerbungs-verfahrens sollte sowohl eine Stelle als Klassenlehrperson als auch als Schulassistenz im kommenden 1. Jahrgang besetzt werden.

 

Diese beiden Stellen wurden mit den beiden Beschlüssen vom 8. April besetzt. Zudem wurde eine weitere Schulassistenz für eine Schülerbezogene Betreuung aufgrund einer Schulpsychologischen Empfehlung mit dem Beschluss vom 6. Mai 2021 angestellt.

 

Kündigungen sind erfreulicherweise keine vorhanden, so dass keine weitere Stelle mehr besetzt werden muss und die Kommission wieder geschlossen werden kann.

Kostengutsprache für eine sonderpädagogische Förderung 

Ein Schüler besucht seit Januar 2021 die Oberstufenschule Stadel. Zuvor lebte er mit seiner Familie während vier Jahren in Panama.

 

Der Bericht der Heilpädagogin zeigt auf, dass neben Stofflücken auch die sprachlichen Fertigkeiten des Schülers insgesamt ungenügend ausgeprägt sind. So hatte der Junge beispielsweise bislang keinen Französischunterricht, was er sehr bedauert.  Die Erfahrungen der ersten drei Schulmonate zeigen einen sehr motivierten Jugendlichen, der Fortschritte erzielt und möglichst viel profitieren möchte.

 

Die Schulleitung sowie die Heilpädagogin und die Klassenlehrperson sind zuversichtlich, dass mit gezielten Fördermassnahmen bis Ende Schuljahr Lücken gestopft und mit einem gezielten Lese- und Rechtschreibetraining ein sprachlicher Erfolg erzielt werden kann. Zudem sollte nach Einschätzung der Heilpädagogin auf die zweite Sek im Fach Französisch der Anschluss in die Anforderungsstufe lll möglich sein.

 

Eine schulpsychologische Abklärung ist zurzeit nicht angezeigt und notwendig.

 

Im Sinne des Empfehlungsschreibens der Heilpädagogin empfiehlt die Schulleitung, bis zum Schuljahresende verschiedene Massnahmen wie Einzelförderung für das Fach Deutsch, gemäss der Empfehlung des Volksschulamtes für Schüler*innen mit einer Lese-Rechtschreibeschwäche, sowie Einzelförderung im Fach Französisch (parallel zum Französischunterricht) mit dem Ziel bis Ende Schuljahr 2020/21 den Anschluss an die Anforderungsstufe lll zu erreichen, umzusetzen.

 

 

Kostengutsprache für eine schulisch indizierte Psychotherapie

Aufgrund seiner psychisch-emotionalen Entwicklung im aktuellen Schuljahr, erfolgte im Januar 2021 die erneute Anmeldung eines Schülers beim schulpsychologischen Dienst. Die Entwicklung des Jugendlichen wird im Schreiben der Schulpsychologin genauer erläutert.

Die Lehrpersonen konnten den Schüler und seine Mutter davon überzeugen die Psychotherapie wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme wird von der Schulpsychologin unterstützt.

Die Oberstufenschule Stadel unterstützt die Wiederaufnahme und Weiterführung der Psychotherapie

Gemäss dem sonderpädagogischen Konzept erfolgt ein Antrag auf 25 Lektionen. Ein vorzeitiger Abbruch oder eine allfällige Weiterführung erfordert ein schulisches Standortgespräch.

 

 

Kostengutsprache für externe Sonderschulung in der Stiftung Vivendra für das Schuljahr 2021/22

Ein Mädchen wird aufgrund ihrer Krankheit seit Jahren in der Stiftung Vivendra in Dielsdorf betreut und unterrichtet. Das spezifische Angebot von heilpädagogischer Förderung in Kleingruppen und Einzelunterricht sowie die Ergotherapie, Musiktherapie und Physiotherapie sind auf die Bedürfnisse des Mädchens ausgerichtet und aus schulischen Gründen wird die Weiterführung der Tagesschule auch im Schuljahr 2021/22 empfohlen.

 

Damit die Schülerin aus sozialen Gründen von weiteren Angeboten profitieren kann und die Eltern in der Betreuung etwas entlastet werden können, übernachtet sie die ganze Woche im Schulheim. Eine ständige Kontrolle und Betreuung in der Nacht sind dadurch besser gewährleistet. Diese Massnahme wird von Fachleuten und Betreuungspersonen unterstützt.

 

Wegen der schweren Erkrankung des Mädchens, ist es ihr nicht mehr möglich, mit dem Schulbus zur Schule und zurückzufahren. Sie ist darauf angewiesen, dass sie genügend Schlaf hat. Ebenso sollten Stress-Situationen und lange Autofahrten laut Arztzeugnis vermieden werden. Aus diesem Grund wurde im letzten Schuljahr von den Eltern, den Fachpersonen der Stiftung Vivendra sowie dem Hausarzt ein Schultransport mit dem Einzel-Taxi empfohlen. Diesen Antrag hat die Oberstufenschulpflege im Oktober 2020 entsprechend gutgeheissen.

 

Für den Transport wurde das Unternehmen Dieli Taxi beauftragt. Die Kosten pro Fahrt betragen CHF 60.--. Die Schülerinn übernachtet von Montag bis Donnerstag in der Stiftung Vivendra. Es gibt je eine Fahrt am Montag und Donnerstag und zwei Fahrten am Freitag. Es ist also eine Kostengutsprache für 4 Fahrten pro Woche zu CHF 240.-- nötig.

 

Das Schulinternat (Teil- oder Vollinternat) ist eine Form der Sonderschulung für Kinder und Jugendliche mit entsprechendem Bedarf. Als zuständige Versorgergemeinde ist für die Stiftung Vivendra als Schulinstitution immer die betreffende Schulgemeinde gemeint. Die Oberstufenschule übernimmt deshalb die Kosten für das Vollinternat von CHF 108'000 pro Schuljahr.

 

 

Kostengutsprache für die externe Schulung im Schulheim der Tanne im Schuljahr 2021/22

Gemäss Empfehlung der Schulpsychologin vom 8. Mai 2019, benötigt ein Schüler eine Schule, die einen nachschulischen Betreuungsplatz anbietet, auf die fortschreitende Muskeldystrophie gut eingehen und seine Kommunikationsfähigkeit im Hinblick auf die abnehmende Bewegungsfähigkeit, fördern kann. Die Stiftung Tanne hat durch ihre Arbeit mit Menschen mit Sinnesbehinderung hohe Kompetenzen in der Wahrnehmungsschulung und unterstützenden Kommunikation aufgebaut, die auch Menschen mit Autismus und mit anderen Einschränkungen der Kommunikation zugutekommen.

 

Am Schulischen Standortgespräch am 9. September 2020 wurden der Entwicklungsstand und die Fortschritte des Schülers beurteilt und die weiteren Förderziele festgelegt. Der Jugendliche soll auch im Schuljahr 2021/22 weiterhin die Sekundarschule in der Stiftung Tanne als Vollinternat (4 Nächte) besuchen.

 

Das Schulinternat (Teil- oder Vollinternat) ist eine Form der Sonderschulung für Kinder und Jugendliche mit entsprechendem Bedarf. Die Oberstufenschule hat deshalb die Kostengutsprache für das Vollinternat zu leisten und ist verpflichtet die Kosten für die Tagessonderschule von CHF 108’000 sowie die gemeldeten Transportkosten für den Schulweg von ca. CHF 13’000 zu übernehmen.

 

 

Kostengutsprache für die externe Schulung in der Stiftung Tagesschule Oberglatt im Schuljahr 2021/22

Eine Schülerin hatte bereits die vierte bis sechste Klasse der Primarschule an der Stiftung Tagesschule in Oberglatt absolviert. Da die Schülerin weiterhin auf eine individualisierte Beschulung angewiesen ist, wurde beschlossen, dass sie auch die Sekundarschule an der Stiftung Tagesschule in Oberglatt besucht.

 

Eine neue Einschätzung betreffend dem Bedarf an Sonderschulmassnahmen hat im Jahr 2016 durch den Schulpsychologischen Dienst in Dielsdorf stattgefunden. Aufgrund der sozialen emotionalen Überforderung empfahl der Schulpsychologe, die weitere Beschulung in der Tagesschule Oberglatt.

 

Die Schülerin ist auch weiterhin sowohl auf eine individualisierte Beschulung auf ihrem Lernstand als auch auf ein Umfeld, indem sie altersadäquate soziale Verhaltensweisen und Beziehungen erleben und lernen kann, angewiesen.

 

Die Oberstufenschule Stadel übernimmt die Kosten für die 3. Sekundarstufe an der Tagesschule Oberglatt für das Schuljahr 2021/22.

 

 

Kostengutsprache für den Besuch der Kunst- und Sportschule Zürich im Schuljahr 2021/22

Ein Schüler besucht seit August 2019 die Kunst- und Sportschule in Zürich und absolviert aktuell die 2. Sekundarstufe. Der Jugendliche erfüllt die Aufnahmekriterien für die Kunst- und Sportschule in schulischer wie auch in sportlicher Hinsicht weiterhin und kann dort auch die 3. Sekundarschule besuchen.

 

Gemäss VSG § 65d ist die Wohngemeinde der Eltern verpflichtet, das Schulgeld von Schülerinnen und Schülern zu zahlen, die eine vom Regierungsrat bewilligte Kunst- und Sportschule besuchen. Aus einer früheren Abklärung beim Rechtsdienst des Volksschulamts ist bestätigt, dass mit der „Wohngemeinde der Eltern“ die Schulgemeinde gemeint ist.

 

Die Oberstufenschule Stadel bewilligt somit auch das Schulgeld für die 3. Sekundarschule in der Kunst- und Sportschule Zürich.

 

 

Neues Englischlehrmittel «Open World» ab August 2021

An der Fachsitzung vom Donnerstag, 22. April 2022 haben die Englischlehrpersonen über den Einsatz eines neuen Lehrmittels diskutiert. Die Mehrheit der Lehrpersonen hat einem Wechsel des Englischlehrmittels zugestimmt. Der Antrag für die Verwendung des neuen Lehrmittels in Englisch  «Open World» wird von der Schulleitung ebenfalls unterstützt.

 

Das bisherige Lehrmittel «Voices» hat in der Praxis gezeigt, dass es den aktuellen Ansprüchen im Englischunterricht nicht mehr genügt. Der aktuell 1. Jahrgang hat bereits in diesem Schuljahr eine Erprobung des Lehrmittels gestartet und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Der neue 1. Jahrgang würde ebenfalls gerne mit diesem Lehrmittel ins neue Schuljahr starten. Somit würde lediglich der kommende 3. Jahrgang weiterhin mit dem herkömmlichen Lehrmittel «Voices» arbeiten. Ein Wechsel des Lehrmittels mitten in einem Klassenzug würde keinen Sinn ergeben.

 

Das Lehrmittel «Open World» ist aktuell nicht offiziell im Kanton Zürich als Lehrmittel zugelassen. Da aber die Zulassung für das in der Primarschule benutzt Lehrmittel «Young World» vorhanden ist, ist davon auszugehen, dass der Kanton bei «Open World» zeitnah nachziehen wird. Die Kosten der beiden Lehrmittel bewegen sich etwa im selben Rahmen.

 

 

Vorübergehende Wegweisung vom Unterricht

Ein Schüler besucht den Unterricht in der 3. Sek. Aufgrund verschiedener Vorkommnisse in den Bereichen Pünktlichkeit, Regeln und Respekt, kam es in den vergangenen Monaten zu Disziplinar- und Unterstützungsmassnahmen auf der Stufe Schulleitung. Ziel des Klassenlehrers und der Schulleitung ist es, mit den getroffenen Massnahmen dem Schüler einen ordentlichen Volksschulabschluss zu ermöglichen. So wurden im Winter 2021 neben einem wöchentlichen Austausch zwischen der Schulleitung und Jugendlichen als Entlastung im Stundenplan Einzelsettings in den Fächern Mathematik und Englisch eingerichtet. Damit sollten weitere Disziplinarvorfälle in den Bereichen Respekt und Regeln (Verweigerungen) verhindert werden.

 

Die Eltern des Schülers teilten der Schulleitung am 5. April 2021 per Mail mit, dass sie umgehend auf Entlastungsmassnahmen in Form von punktuellem Einzelunterricht verzichten möchten und ihr Sohn wieder den regulären Unterricht besuchen soll.

 

Die Schulleitung bestätigte den Eltern und dem Schüler die Rückkehr zum ordentlichen Stundenplan und wies nochmals auf die am 1. März 2021 ebenfalls kommunizierte Regelung hin:

 

Mailauszug vom 1. März 2021:

Verweigerungen gegenüber Lehrpersonen oder Respektlosigkeiten gegenüber der Schulleitung führen ab jetzt in einem ersten Schritt zur Massnahme 1 und im Wiederholungsfall zur Massnahme 2:

·       Massnahme 1: Vorübergehende Suspendierung für 2 Schultage (Disziplinarmassnahme der Schulleitung)

·       Massnahme 2: Time-Out von maximal 12 Schulwochen; Suspendierung vom Regelunterricht und allen schulischen Anlässen, stattdessen 10 Lektionen Einzelunterricht pro Woche (Disziplinarmassnahme der Schulpflege)

 

Aufgrund einer Verweigerung im Unterricht sprach die Schulleitung am 24. März 2021 als Konsequenz die Massnahme 1 aus. Der Schüler wurde für zwei Tage vom Unterricht suspendiert.

 

Er bemüht sich sichtlich, sich korrekt zu verhalten. Dennoch kommt es immer wieder zu Konfliktsituationen, die nur durch viel Geduld und Nachsicht der Lehrpersonen nicht zu weiteren Massnahmen führen.

 

Am 23. April 2022 widersetzte sich der Schüler trotz mehrfacher Aufforderung kommentarlos einem Auftrag der Klassenlehrperson.

 

Im Gespräch und Mail vom 23. April 2021 informierte die Schulleitung den Schüler und seine Eltern über diesen Vorfall.

 

Aufgrund der, an alle Betroffenen kommunizierten, Regeln und Massnahmen im Mail vom 1. März 2021, beantragt die Schulleitung gemäss VSG §52 eine vorübergehende Wegweisung vom obligatorischen und freiwilligen Unterricht. Die vierwöchige Wegweisung beginnt am Montag, 17. Mai 2021, und endet am Freitag, 11. Juni 2021.

Während dieser Zeit wird der Schüler ein Einzelunterricht im Rahmen von 10 Wochenlektionen angeboten. Die Eltern melden der Schulpflege, ob sie davon Gebrauch machen wollen.

 

Ziel ist eine Rückkehr in den Klassenverband und somit ein ordentlicher Abschluss der Volksschule im Juli 2021. Sollte es nach der Rückkehr am Montag, 14. Juni 2021, jedoch zu weiteren Verweigerungen und/oder Respektlosigkeiten im Schulalltag kommen, muss eine vorzeitige Ausschulung geprüft werden.

 

Die Oberstufenschulpflege erkennt die Beweggründe für eine solche Disziplinarmassnahme und spricht sich an der Schulpflegesitzung für die Durchführung einer vorübergehenden Wegweisung  des Schülers, aus.

 

 

Abklärung Besuch der BWS Bülach für Kaiserstuhler- und Fisibacher Schüler:innen

Für das 10. Schuljahr an der Berufswahlschule Bülach werden sich voraussichtlich zwei Jugendliche aus Kaiserstuhl anmelden. Es stellt sich die Frage, ob diese wirklich die Berufswahlschule in Bülach besuchen oder eher im Kanton Aargau. Zudem muss die genaue Finanzierung beim Besuch der BWS in Bülach geklärt werden. Die Verantwortliche nimmt diesbezüglich mit dem Kanton Aargau Kontakt auf und klärt das ab. Voraussichtlich wird es jedoch schon die BWS Bülach sein. Aus diesem Grund werden eine Schülerin aus der 3. Sek und eine Zuzügerin, die die obligatorische Schulzeit bereits absolviert hat, einmal bei der BWS mit entsprechendem Hinweis angemeldet.

 

 

Gemeindeordnung Überarbeitung; Ausarbeitung Logo Sekundarschule

Die Oberstufenschulpflege hat beschlossen, keinen weiteren Auftrag für die Ausarbeitung einer neuen Logovariante an eine externe Grafikfirma zu vergeben. Der Firma PS Werbung wird daher abgesagt. Über den Aufruf bei den Lehrpersonen hat sich eine Lehrperson mit drei Vorschlägen gemeldet. Dabei sticht vor allem ein Vorschlag heraus, der für eine Umsetzung denkbar wäre. Die Lehrerin wird gebeten den Vorschlag noch mit Farbvarianten und mit dem Einbezug der Namen der Kreisgemeinden zu erweitern. Anschliessend wird der Vorschlag an die Schulpflege zur Diskussion weitergeleitet.

 

 

Corona-Epidemie; Aktuelles aus dem Krisenstab

Die meisten aktuellen Massnahmen wurden vom Volksschulamt verlängert. Neu darf im Sportunterricht draussen auf die Maske verzichtet werden, wenn der Abstand eingehalten werden kann. Noch unklar ist im Moment, wie es mit Veranstaltungen wie dem Abschlusslager oder den Projekttagen im Juni aussieht. Das Volksschulamt wird diesbezüglich Ende Mai informieren. Der Krisenstab hat den Besuchsmorgen abgesagt. Der Informationsabend für die 6. Klasseltern im Juni wird ebenfalls nicht durchgeführt. Die Eltern erhalten wie im letzten Jahr eine Präsentation zum Anhören per Mail. Der Sporttag wird in einer alternativen Variante innerhalb des Jahrgangs durchgeführt. Der Krisenstab trifft sich Ende Mai zum nächsten Mal.

 

 

Schülerzahlen Stand Mai 2021

Die von den Primarschulen der Kreisgemeinde gemeldeten Schülerzahlen haben sich im Vergleich zur letzten Eruierung von vor zwei Jahren deutlich erhöht. Voraussichtlich wird es zukünftig öfters einen Jahrgang mit vier anstatt drei Klassen geben. Diese Zunahme führt zu einem langfristigen Bedarf an mehr Schulraum. Aus diesem Grund wäre eine Abklärungsanalyse durch einen Architekten sinnvoll, um zu klären, was für Möglichkeiten für einen An- oder Umbau bestehen würden. Die Schulpflege bespricht sich intern noch im Detail und wird dann wieder informieren.

 

 

Mitarbeiterbeurteilungen ab dem Schuljahr 2021/22; neue Regelungen

Die Schulleitung hat weitere Informationen erhalten, wie die Mitarbeiterbeurteilungen ab dem nächsten Schuljahr umgesetzt werden sollen. In den erhaltenen Unterlagen hat es Punkte, die von der Schulpflege diskutiert werden müssen. Beispielsweise wie die Qualität der Mitarbeiterbeurteilungen sichergestellt werden will oder wie es mit den Schulbesuchen der Schulpflege aussieht. Für die Schulleitung bedeutet die neue Situation, dass bei 30 Lehrpersonen fast jede Woche eine Mitarbeiterbeurteilung stattfindet. Diese besteht aus einem Schulbesuch, einem Gespräch und einer Beurteilung. Informationen zum Umfang und der Art und Weise der Beurteilung folgen noch.

 

 

Co-Schulleitung ab dem Schuljahr 2021/22; Kommunikation

Die Schulleitung und die zukünftige Co-Schulleitung haben während den Frühlingsferien die Anwesenheiten der Schulleitung abgesprochen und offizielle Fotos für die Webseite und die Kommunikation erstellt. Am Montag 17. Mai werden die Schüler:innen und die Eltern über die zukünftige Co-Schulleitung informiert. Zudem wird das Informationsschreiben an die Behörden der Kreisgemeinde sowie an weitere externe Personen zur Information weitergeleitet. Ende Mai wird in den Dorfblättern der Kreisgemeinden eine entsprechende Kommunikation erscheinen.

 

 

Neue Logopädin ab dem Schuljahr 2021/22

Die aktuelle Logopädin wird nur noch bis Ende Schuljahr den Logopädie Unterricht an der Oberstufe Stadel abdecken können. In Zusammenarbeit mit dem Schulzweckverband konnte organisiert werden, dass dem Schuljahr 2021/22 eine andere Logopädin übernimmt, die beim Schulzweckverband als Logopädin angestellt sein wird. Der Aufwand der Oberstufe Stadel wird durch die quartalsweise Abrechnung des Schulzweckverbands in Rechnung gestellt.

 

 

Bezug des Dienstaltersgeschenk in Form von Urlaub

Ein Lehrer wird sein 10-jähriges Dienstaltersgeschenk in Form von Urlaub beziehen. Er hat dafür den Zeitraum vom 5. – 14. April 2023 und vom 2 – 8. Mai 2023 ausgewählt. Dies sind zwei Wochen vor und eine Woche nach den Frühlingsferien im Schuljahr 2022/23.

 

 

Arbeitsgruppe integrative Ausrichtung; aktueller Stand

Die Oberstufenschulpflege hat sich mit der Auswertung der Arbeitsgruppe auseinandergesetzt und die Inhalte diskutiert. Die Rückmeldung an die Arbeitsgruppe wird durch den Präsidenten erstellt und nochmals innerhalb der Schulpflege besprochen. Anschliessend erhält die Arbeitsgruppe die Haltungen, Fragestellungen und Rahmenbedingen der Schulpflege zum Projekt.

 

 

Prüfung der Jahresrechnung durch die Revisionsstelle

Am Donnerstag 22. April 2021 fand die Revision der Jahresrechnung 2020 statt. Die Revisionsgesellschaft hat dabei keine wesentlichen Fehler gefunden, welche zu einer Überarbeitung der Rechnung geführt hätten. Die Jahresrechnung konnte daher bereits an die Rechnungsprüfungskommission weitergeleitet werden. Der offizielle Bericht der Revisionsgesellschaft folgt in den nächsten Tagen und an der nächsten Sitzung vermutlich der Antrag für die Abnahme des Berichts.

 

 

Kündigung SSA PS Stadel per 31.07.2021

Der Schulsozialarbeiter hat seine Kündigung an der Primarschule Stadel auf Ende des Schuljahres eingereicht. Die zuständige Leitung hat ein Inserat für seine Nachfolge aufgeschaltet und bereits erste Bewerbungen erhalten. Für die Stellenbesetzung findet eine enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Primarschule Stadel statt.

 

 

Anonyme Umfrage bei Schüler:innen

Die Suchtpräventionsstelle Dielsdorf plant eine Umfrage bei den Schüler:innen im Bezirk durchzuführen. Bei der anonymen Umfrage geht es darum, Erfahrungen und Informationen zu Themen wie depressiven Systematiken, Suizid, Gamesucht etc. zu erhalten. Die Umfrage würde während einer Lektion von der Fachstelle Radix durchgeführt. Von den Eltern muss vorgängig das Einverständnis für die Teilnahme an der Umfrage eingeholt werden. Nach der Auswertung der Umfrage soll es ein Analysegespräch allenfalls pro Gemeinde geben. Die politische Gemeinde Stadel hat sich bereits für das Durchführen einer solchen Umfrage ausgesprochen. Für die Oberstufe Stadel macht eine Durchführung vor allem dann Sinn, wenn die politischen Gemeinden der Kreisgemeinde im Anschluss auch bereit sind, Massnahmen auszuarbeiten respektive umzusetzen. Die Suchtprävention setzt sich mit allen politischen Gemeinden in Kontakt. Die Ressortzuständige wird den Verantwortlichen der Suchtprävention über unser generelles Interesse informieren und ihn bitten zurückzumelden, wie die einzelnen Gemeinden zu einer solchen Umfrage und der Ausarbeitung von entsprechenden Massnahmen stehen.

 

 

Mittagstisch; Fortführung im Neuwis-Huus bis zu den Sommerferien

Die politische Gemeinde Stadel hat bestätigt, dass der Mittagstisch bis zu den Sommerferien im Neuwis-Huus stattfinden kann. Die politische Gemeinde nutzt von Ende Mai bis zu den Sommerferien den Saal des Neuwis-Huus als Büroräumlichkeiten. Dennoch ist es für sie in Ordnung, wenn der Mittagstisch weiterhin im Foyer stattfindet. Die Schüler:innen und Eltern wurden entsprechend informiert.

 

 

Jahresrechnung 2019; Abnahme durch den Bezirksrat

Der Bezirksrat Dielsdorf hat die Jahresrechnung 2019 genehmigt und die kontrollierte Jahresrechnung retourniert.

 

 

Abschluss an der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH)

Zwei Heilpädagoginnen haben im März ihre Diplome für den Abschluss an der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik erhalten und damit die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Das Volksschulamt wurde bereits entsprechend informiert und die Anstellungen der Heilpädagoginnen umgewandelt.

 

 

Kostengutsprache für den Besuch der 2. Sek am Talent-Campus Winterthur im Schuljahr 2021/22

Ein Schüler besucht aktuell die 1. Sek am Talent Campus in Winterthur. Er ist seit 7 Jahren leidenschaftlicher Hockeyspieler. In der Saison 2020/2021 spielte der Schüler als jüngerer Jahrgang in der höchsten Stufe (U15 Elite) beim EHC Kloten. Auch bei der Zürcher Kantonalen U14 Auswahl hat er es in den Kader geschafft und wurde im Endturnier Schweizermeister mit der U14 Mannschaft.

 

Da die Ausübung des Sports sehr aufwändig und intensiv ist, ist dies mit einem normalen Schulalltag nicht zu bewerkstelligen. Nicht nur die Spiele und Turnieren sondern auch die einzelnen Trainingseinheiten werden immer intensiver und länger. Aktuell hat der Schüler bis zu 8Mal pro Woche Training – dazu kommen Spiele und Turniere.

 

Gemäss dem Volksschulgesetz §14 ist die Schulgemeinde verpflichtet das Schulgeld für besondere Schulen zu übernehmen. Die Kunst- und Sportschule Zürich sowie die Kunst- und Sportschule Zürcher Oberland sind anerkannte Schulen. Der Talent Campus in Winterthur ist eine private Sportschule und besitzt seit letztem Jahr den Status als Swiss Olympic Partner School. Sie ist jedoch keine besondere Schule und die Schulgemeinde ist dadurch nicht verpflichtet das Schulgeld zu übernehmen.

 

Die Oberstufenschulpflege möchte dem Schüler auf seinem sportlichen wie auch schulischen Weg weiterhin unterstützen. Aus diesem Grund beteiligt sich die Oberstufe Stadel auch in der 2. Sek mit einem Beitrag an das Schulgeld der Talent Campus im Rahmen des empfohlenen Schulgelds der Bildungsdirektion.

 

 

Kostengutsprache für die externe Tagessonderschulung 15+ in der Stiftung Schloss Regensberg im Schuljahr 2021/22

Ein Schüler wird seit Mai 2016 in der Stiftung Schloss Regensberg geschult. Im August 2018 ist er in die Oberstufe übergetreten. Da eine Weiterführung der Sonderschulung im Wohnheim eine optimale Voraussetzung für die schulischen und emotionalen Bedürfnissen bietet, wurde dem Besuch der Oberstufe in der Stiftung Schloss Regensberg zugestimmt.

 

Der Jugendliche hat im letzten Schuljahr die Tagessonderschule im 15+ Programm besucht. Dies, weil nach Absprache mit allen Beteiligten wieder zu Hause wohnte und es in der Stiftung Schloss Regensberg nicht möglich ist, die 3. Sek als Tagessonderschüler besuchen zu können. Während diesem Schuljahr konnte der Schüler bereits einige Schnuppereinsätze absolvieren und hat von der IV einen Job-Couch zur Seite gestellt bekommen. Aktuell ist jedoch noch unklar, ob es dem Jugendlichen möglich sein wird, bis zum Ende dieses Schuljahres eine Lehrstelle zu finden.

 

Nach Einschätzung der Schulpsychologin, läuft die Entwicklung im Moment zurzeit eher in eine ungünstige Richtung. Damit der Schüler per Ende dieses Schuljahres nicht ohne eine Anschlusslösung da steht, wird von der Schulpsychologin nach Absprache mit den Lehr- und Förderpersonen der Stiftung Schloss Regensberg und den Eltern empfohlen, dass er den Sonderschulstatus noch ein Jahr behält und ein weiteres Schuljahr im Rahmen der Sonderschulung 15+ absolviert.

 

Die Oberstufenschule Stadel übernimmt das Schulgeld für ein weitere Schuljahr im 15+ als Tagessonderschüler in der Stiftung Schloss Regensberg für das Schuljahr 2021/22.

 

 

Schliessung der nicht ständigen Baukommission

Vom Juni 2014 bis März 2017 wurde das Lehrschwimmbecken der Oberstufe Stadel saniert. Für die Durchführung der Sanierung wurde eine Baukommission gebildet.

 

Nach dem Abschluss der Sanierung und der Abnahme der Bauabrechnung durch die Schulgemeindeversammlung am 13. Dezember 2017 wurden die Protokolle der Baukommission gebunden, fortlaufend nummeriert und mit einem Stichwortverzeichnis versehen.

 

Der Bezirksrat hat an seiner Visitation vom 3. September 2020 festgestellt, dass in Protokollband der Beschluss zur Auflösung der nicht ständigen Baukommission fehlt.

 

Mit diesem Beschluss wird die Auflösung der nicht ständigen Baukommission „Sanierung Lehrschwimmbecken“ nachgeholt. Der Beschluss wird anschliessend dem Protokollband hinzugefügt.

 

 

Schulgelderlass zu Gunsten der Sekundarschule Dielsdorf

Ein Schüler besuchte seit der Einschulung aus gesundheitlichen, sozialen und geografischen Gründen die Primarschule Neerach. Die Familie hatte im letzten Frühjahr an die Sekundarschule Dielsdorf einen Antrag für den Besuch der Oberstufe Stadel gestellt. Die Sekundarschule Dielsdorf und die Oberstufe Stadel haben dem Besuch der Oberstufe Stadel zugestimmt.

 

Das Gesuch wurde damit begründet, dass sich der Schüler aufgrund seiner chronischen Erkrankung in einer sehr herausfordernden Situation befindet und es deshalb für sein gesundheitliches Allgemeinbefinden enorm wichtig ist, dass sein Umfeld und seine sozialen Kontakte beständig und stabil bleiben. Sowohl die Primarschule Neerach als auch die behandelnde Ärztin empfahlen den Übertritt an die Oberstufenschule Stadel.

 

Die Sekundarschule Dielsdorf war mit dem Übertritt des Schülers an die Oberstufe Stadel grundsätzlich einverstanden. Sie stellte jedoch den Antrag an die Oberstufe Stadel um ganzen oder teilweisen Schulgelderlass. Dieser wurde am 04. Juni 2020 von der Oberstufenschulpflege Stadel abgelehnt. Die Sekundarschulpflege Dielsdorf hatte daraufhin an der Sitzung vom 06. Juli 2020 die Übernahme des Schulgelds in der Höhe von CHF 17‘600 abgelehnt Die Oberstufenschulpflege Stadel hatte anschliessend aufgrund eines direkten Gesuchs der Familie mit dem Beschluss vom 15. Juli 2021 der subsidiären Übernahme des Schulgelds zugestimmt.

 

Gemäss dem Beschluss vom 15. Juni wird die Beschulung an der Oberstufe Stadel jährlich überprüft. Da sich die Situation gegenüber dem Vorjahr nicht verändert hat, wird eine Beschulung des Schülers an der Oberstufe Stadel auch für die 2. Sek unterstützt.

 

 

Kostengutsprache für den Besuch der Kunst- und Sportschule Zürich im Schuljahr 2021/22

Ein Schüler besucht aktuell die 6. Klasse in der Primarschule in Neerach. Der Junge ist ein ambitionierter Eishockeygoalie beim EHC Kloten und den EHC Bülach Young Flyers. Im Hinblick auf den Übertritt im Sommer 2021 hat sich die Familie bereits im November 2020 gemeldet und die Oberstufe Stadel informiert, dass sich der Schüler für die Kunst und Sportschule in Zürich beworben hat.

 

Gemäss dem Schreiben der Kreisschulbehörde Limmattal vom 21. April 2021 wurde der Jugendliche an der Kunst- und Sportschule Zürich aufgenommen. Er erfüllt die Aufnahmekriterien für die Kunst- und Sportschule in schulischer wie auch in sportlicher Hinsicht.

 

Gemäss VSG § 65d ist die Wohngemeinde der Eltern verpflichtet, das Schulgeld von Schülerinnen und Schülern zu zahlen, die eine vom Regierungsrat bewilligte Kunst- und Sportschule besuchen. Aus einer früheren Abklärung beim Rechtsdienst des Volksschulamts ist bestätigt, dass mit der „Wohngemeinde der Eltern“ die Schulgemeinde gemeint ist.

 

Die Oberstufenschule Stadel bewilligt somit das Schulgeld für die 1. Sekundarschule in der Kunst- und Sportschule Zürich.

 

 

Einzelunterricht als Entlastungsmassnahme gemäss Volksschulgesetz (VSG) §52

Ein Schüler besucht seit August 2020 die 1. Sek an der Oberstufenschule Stadel. In der Primarschule gab es erste Schulpsychologische Abklärungen bei einem Verdacht auf ADHS und Entwicklungsstörungen. Dabei ist eine sprachliche Entwicklungsverzögerung festgestellt worden, die auf das mehrsprachige, familiäre Umfeld zurückgeführt wurde. Daraufhin hat der Schüler eine Klasse wiederholt.

 

Gemäss dem Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) ist es in der Primarschule teilweise zu Auseinandersetzungen mit Lehrpersonen gekommen, da es dem Schüler schwergefallen ist, sich an gewisse Regeln zu halten und diese zu verstehen. Er selbst habe sich in diesen Situationen ungerecht behandelt gefühlt. Er sei sehr wütend auf die meisten Erwachsenen. Er habe seither auch keine Motivation mehr, etwas für die Schule zu tun. Seit diesen Vorfällen habe er auch vermehrt Angst, in die Schule zu gehen. Vor allem hat er Angst davor, im Mittelpunkt zu stehen und bloss gestellt zu werden. Aufgrund dieser Schwierigkeiten ist der Junge im letzten Jahr für mehrere Monate in psychotherapeutischer Behandlung gewesen.

 

Im aktuellen Schuljahr zeigen sich die Schwierigkeiten auch in der Oberstufe und haben massive Auswirkungen in verschiedenen schulischen Bereichen: Absentismus, Verweigerung, Unzuverlässigkeit in den Bereichen Hausaufgaben und Schulmaterial.

 

Der seelische Zustand des Schülers verschlechterte sich im Frühling 2021, so dass aufgrund der Initiative des Vaters am 10. Mai 2021 eine ambulante Notfalluntersuchung in der PUK Zürich stattfand. Inzwischen liegt den Eltern, dem Psychotherapeuten und auch der Schulleitung der schriftliche Abklärungsbericht vor. Darin werden verschiedene psychologische und psychiatrische Abklärungen empfohlen, welche inzwischen bereits über den Therapeuten in die Wege geleitet wurden. Ebenfalls wird die Prüfung eines Sonderschulstatus empfohlen. Diesbezüglich fand bereits eine Vernetzung mit der Schulpsychologin statt. Eine zeitnahe Abklärung und bei Bedarf Empfehlung für einen Sonderschulstatus sollte möglich sein.

 

Alle diese Massnahmen sind für die Stabilisierung des Schülers zwingend notwendig. Diese Massnahmen brauchen jedoch Zeit und können in den kommenden Wochen keine spürbare Entlastung für den Schüler bringen. Aus diesem Grund sprach die Schulleitung mit den Eltern, dem Klassenlehrer, der schulischen Heilpädagogin sowie mit der Schulpsychologin über einen vorübergehenden Einzelunterricht bis maximal zu den Sommerferien im Sinne von §52 des Volksschulgesetzes (VSG). Alle Beteiligten sind mit dieser Entlastungsmassnahme einverstanden.

Die Schulleitung nahm daraufhin mit www.bonjour.ch Kontakt auf. Die Kontaktperson konnte die Oberstufe Stadel bereits in ähnlichen Situationen wiederholt erfolgreich unterstützen und beraten. Sie hat Kapazität und würde die Aufgabe gerne übernehmen. Durch diese Massnahme können auch gleich Erkenntnisse über den zukünftigen schulischen Rahmen gewonnen werden.

 

Die Schulleitung empfiehlt der Schulpflege aufgrund des Berichts der PUK Zürich als sofortige Entlastungsmassnahme gemäss VSG §52 einen vorübergehenden Einzelunterricht für den Schüler einzurichten und bittet um Kostengutsprache gemäss der Offerte.

 

 

Kostengutsprache für Logopädie Lektionen

Bei einem Schüler wurden im Verlauf des ersten Schuljahres an der Oberstufe Stadel von den schulischen Heilpädagoginnen und Lehrpersonen sprachliche Auffälligkeiten festgestellt. Nach Absprache mit der Schulleitung fand eine logopädische Abklärung bei der Logopädin statt. Aufgrund der Abklärungsresultate wurde für den Schüler eine logopädische Therapie empfohlen. Nach den ersten 25 Lektionen ist eine Weiterführung der Therapie angezeigt (siehe beiliegende Empfehlung).

 

Die Schulleitung beantragt die Kostengutsprache für zusätzlich maximal 25 Logopädie Lektionen. Ein vorzeitiger Abbruch oder eine allfällige Weiterführung erfordert ein schulisches Standortgespräch.

 

 

2. Phase MAB Gesamtwürdigung

Aufgrund der nach den kantonalen Richtlinien durchgeführten Mitarbeiterbeurteilung für Lehrpersonen und Schulleiter, beantragt das Beurteilungsteam vier Lehrpersonen gemäss Vorschlag zu beurteilen.

Der Schlussbericht mit der Gesamtwürdigung ist für die Oberstufenschulpflegemitglieder im Sekretariat einsehbar.

 

 

Ersatzanlass Schulsylvester

Das Schülerparlament hatte aufgrund der Absage des Schulsylvesters im Dezember den Auftrag erhalten, im Frühjahr einen Ersatzanlass zu planen. Die Schüler:innen möchten gerne einen Anlass im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten durchführen. Der Krisenstab wird sich im Anschluss an die Schulpflegesitzung austauschen und eine Durchführung eines solchen Anlasses besprechen.

 

 

Versand Klassenzuteilung

Am Freitag, 4. Juni 2021 werden die Unterlagen zur Klassenzuteilung mit Stundenplan und weiteren Informationen versandt. Da im Moment noch kein Elternabend im grossen Rahmen durchgeführt werden kann, erhalten die Eltern in zwei Wochen eine E-Mail mit einem Link zu einer Online-Präsentation. Es kann sein, dass gewisse Eltern, die bereits Schüler:innen an der Oberstufe Stadel haben und damit verbunden auch einen Zugang zu Escola, die Einteilung ihres Kindes bereits gesehen haben. Dies weil neuerdings mit einer bestimmten Einstellung explizit ausgeschalten werden muss, dass die kommenden, geplanten Schuljahre nicht eingesehen werden können.

 

 

Wohnungsabnahme

Am 10. Mai 2021 war die Abnahme der Hauswartwohnung. Die Schulpflege hat beschlossen, die Wohnung nicht mehr zu vermieten. Da aufgrund der steigenden Schülerzahlen anzunehmen ist, dass bauliche Veränderungen notwendig werden, bietet die Wohnung Potenzial für eine Erweiterung des Schulraums. Vorübergehend sollen die Räumlichkeiten der Wohnung so hergerichtet werden, dass sie als mögliche Gruppen-, Aufenthaltsräume oder Büros genutzt werden können. Die Schulleitung klärt in den nächsten Wochen den genauen Bedarf ab und der Ressortverantwortliche organisiert die Renovation.

 

 

IV-Anmeldung

Die Eltern haben die Anmeldung für ihren Sohn bei der IV vorgenommen. Die Oberstufe Stadel hat ein Schreiben erhalten, dass eine Anmeldung eingegangen sei aber noch weitere Abklärungen notwendig sind. Unsere Heilpädagogin wird die offenen Fragen beantworten und an die IV Stelle retournieren. Die Anmeldung bei der IV war eine Bedingung der Oberstufe Stadel für die Aufnahme des Schülers an der Oberstufe.

 

 

Rückblick auf Abgabe der iPads

Der Start nach den Frühlingsferien mit den iPads ist erfolgt und aus Sicht der Arbeitsgruppe positiv angelaufen. Die Vorbereitungsarbeiten der zuständigen Verantwortlichen während den Frühlingsferien waren zentral für die reibungslose Abgabe der iPads an alle Schüler:innen. Die Arbeitsgruppe hat den Eindruck, dass die Nutzung des Geräts für die Schüler:innen keine Hürde darstellt und diese sich sehr schnell an den Einsatz gewöhnt haben. Erfreulich ist auch, dass bei der Schulleitung und der Schulverwaltung keine Rückmeldungen eingegangen sind und die neue ICT-Vereinbarung von allen Eltern kommentarlos unterschrieben wurde. Nach den ersten Wochen gab es einige Probleme, die vorher nicht einkalkuliert werden konnten. Vor allem die Internetleitung macht einige Probleme, da sie im Moment sehr instabil funktioniert.

 

An der nächsten Schulpflegesitzung wird der Antrag der Arbeitsgruppe diskutiert, ob die iPads nach den Sommerferien mit nach Hause genommen werden. Die Arbeitsgruppe holt aktuell die Haltungen der Jahrgangsteams ab und erstellt basierend darauf eine Empfehlung zuhanden der Schulpflege.

 

 

Information aus dem Krisenstab

Seit dieser Woche ist die Maskenpflicht im Aussenbereich des Schulgeländes aufgehoben, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Schulleitung hat die Schüler:innen am Montag über diese Änderung informiert. Es scheint als ob sich die Schüler:innen gut an die Maske gewöhnt haben.

 

 

 

Neue Gemeindeordnung; Abnahme durch den Regierungsrat

Der Regierungsrat hat mit dem Beschluss vom 19. Mai 2021 die neue Gemeindeordnung der Oberstufe Stadel bewilligt. Ab dem 1. Januar 2022 heisst die Schule neu Sekundarschule Stadel.

 

 

Elternberatung, kjz Dielsdorf; Auflösung Beratung in Stadel

Die Elternberatung, welche jeweils alle zwei Monate im Aufenthaltsraum der Oberstufe Stadel stattgefunden hat, wird es zukünftig in Stadel nicht mehr geben. Neu wird in Weiach eine wöchentliche Beratungsstelle eröffnet.

 

 

Exkursionen und Projekttage 1. Jahrgang

Die Projekttage im 1. Jahrgang finden unter dem Thema Suchtprävention statt. Dabei geht es vor alle um das Suchtverhalten von Themen wie dem Gamen, Social Media und der Beeinflussung durch Werbung. Am Donnerstagabend wird es zudem ein Elternabend zu diesem Thema geben. Dieser findet für die Eltern online statt. Am Freitag macht der Jahrgang klassenweise eine Velotour und besucht die einzelnen Wohnorte der Schüler:innen.

 

 

Exkursionen und Projekttage 2. Jahrgang

Der 2. Jahrgang wolle ursprünglich eine Lagerwoche in Tenero durchführen. Das Lager wurde nun aber in den September verschoben. Die Projekttage im Juni werden für das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit genutzt. Der Jahrgang besucht am Donnerstag die Umweltarena in Spreitenbach und arbeitet am Mittwoch und Freitag in Workshops zum Thema Recycling. Am Freitagnachmittag macht der Jahrgang klassenweise eine Velotour und besucht die Wohnorte der Schüler:innen.

 

 

Abschlussreise 3. Jahrgang; Ausflüge vor Ort

Der 3. Jahrgang musste das geplante Lager im Tessin absagen. Da nur klassenweise Lager durchgeführt werden dürfen und es eine Teststrategie braucht, wäre das organisatorisch zu aufwändig gewesen. Aus diesem Grund werden klassenweise einzelne Ausflüge während drei Tagen gemacht. Einen Tag geht es nach Uster zum Klettern und Baden, einen Tag nach Rümlang ins BodaBorg und nachher nach Zürich zum Lasertag spielen und am dritten Tag nach Luzern ins Verkehrshaus und Imax-Kino.

 

 

Abschlussfest 3. Jahrgang

Auch das Abschlussfest des 3. Jahrgangs findet in diesem Jahr in einem etwas anderen Rahmen statt. Zwei Lehrpersonen haben die Verantwortung für die Organisation des Festes und werden zusammen mit den Schüler:innen einen Anlass organisieren der klassenweise, rotierend in verschiedenen Räumlichkeiten abgehalten wird.

 

 

Integrative Ausrichtung; Rückmeldungen der Schulpflege

Die Schulpflege hat die Unterlagen zum Projekt der integrativen Ausrichtung gesichtet und die Themenbereiche diskutiert. Über die Diskussion wurde ein Dokument mit einem Arbeitsauftrag und Rahmenbedingungen erstellt und an die Arbeitsgruppe retourniert. Die Schulpflege dankt der Arbeitsgruppe für den enormen Aufwand und ist gespannt auf die weitere Entwicklung des Projekts.

 

 

Klimaschule; aktueller Stand

Das Schülerparlament hat sich mit dem Thema „My climate“ der EKZ Zürich befasst und ist an einem solchen Projekt interessiert. Das Schülerparlament hat am letzten Montag das Projekt in den Klassen vorgestellt. Die einzelnen Klassen melden nun zurück, ob sie dieses Projekt gerne umsetzen möchten. Eine Rückmeldung an die Schulpflege folgt.

 

 

Jahresrechnung 2020; Abschied Rechnungsprüfungskommission

Die RPK Neerach hat den Abschied für die Jahresrechnung retourniert. Sie sind mit der Jahresrechnung 2020 einverstanden. Ab dem 8. Juni wird die Aktenauflagen für die Schulgemeindeversammlung bereitliegen.

 

 

Vollmachten Bankkonten

Aufgrund eines Hinweises bei der Revision, wurden die Vollmachten der beiden Bankkonten der ZKB und der PostFinance geändert. Neuerdings gilt überall die Unterschrift im Kollektiv und auch Online-Zahlungen benötigen ein Okay von zwei Parteien. In Zukunft wird neben der Schulverwaltungsleitung und dem Finanzvorsteher auch die Schulleitung zeichnungsberechtigt sein.

 

 

Jahresschlussessen; Alternativprogramm

Das ursprünglich geplante Programm für das diesjährige Jahresschlussessen wurde auf das nächste Jahr verschoben. Alternativ wird ein etwas anderes Programm auf die Beine gestellt.

 

 

Sonnenschutzfolien; Montage abgeschlossen

In der zweiten Frühlingsferienwoche hat die Montage der Sonnenschutzfolie im Nordtrakt begonnen. Diese konnte abgeschlossen werden. Es fällt auf, dass es im Gang etwas dunkler ist als vorher und bisher noch nicht wirklich warm wurde.

 

 

Anmeldung BWS Bülach für Schüler:innen aus Fisibach, Kaiserstuhl nicht möglich

Es hat sich herausgestellt, dass das 10. Schuljahr nicht Bestandteil des RSA-Vertrages zwischen den beiden Kantonen Zürich und Aargau ist. Dies, weil das Berufsvorbereitungsjahr im Kanton Zürich kommunal und nicht kantonal geregelt ist. Die Schüler:innen aus Fisibach und Kaiserstuhl müssen daher die BWS in Baden besuchen. Die Eltern der beiden betroffenen Jugendlichen wurden entsprechend informiert und die Anmeldung in Baden vorgenommen.

 

 

Legislatur 2022 – 2026; Zusammensetzung der Schulpflege

Zwei Schulpflegemitglieder haben sich dazu entschieden, sich für keine weitere Legislatur zur Verfügung zu stellen. Sie werden die Oberstufenschulpflege im Juli 2022 verlassen. Die Schulpflege wird sich in nächster Zeit absprechen, wie sie sich auf die Wahl am 27. März 2022 vorbereiten.

 

 

iPad Projekt; Gerätehandhabung im zweiten Teil der Pilotphase des iPads als 1:1 Gerät für die Schüler*innen

An der Schulpflegesitzung vom 14. Januar 2021 hat die Schulpflege der IT Strategie mit dem iPad als 1:1 Gerät für Schüler*innen zugestimmt.

 

Da es sich bei diesem Entwicklungsschritt um eine grosse Veränderung für alle Beteiligten handelt, soll die Einführung sorgfältig durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurde nach den Frühlingsferien erstmals mit einer Pilotphase gestartet. Diese Pilotphase dauert voraussichtlich bis Herbst 2021.

 

Die Meinungen der Jahrgänge sind in einem separaten Dokument aufgeführt. Basierend auf diesen Rückmeldungen empfiehlt die PIT Arbeitsgruppe der Oberstufenschulpflege, dass die Schüler:innen das iPad nach den Sommerferien mit nach Hause nehmen können. Wobei der neue 1. Jahrgang in eigener Kompetenz entscheiden darf, ob in ihrem Fall bis zu den Herbstferien zugewartet wird.

 

 

Integrierte Sonderschulung (ISR), Vereinbarung Schuljahr 2021/22

Ein Schüler besucht aktuell die 6. Klasse und wird mit einem Sonderschulstatus in einem ISR Setting unterrichtet. Im Verlauf der 6. Klasse fand auf der Grundlage des sonderpädagogischen Konzepts eine Überprüfung dieses Settings beim Schulpsychologischen Dienst statt. Gemäss dem vorliegenden Bericht empfiehlt die Schulpsychologin für den Übertritt an die Oberstufe, dass der Sonderschulstatus beibehalten wird. Bei einer positiven Entwicklung soll Ende Schuljahr die Auflösung des Sonderschulstatus geprüft werden.

 

Aufgrund des vorliegenden Berichts des schulpsychologischen Dienstes empfiehlt die Schulleitung die ISR Vereinbarung für den Schüler für das Schuljahr 2021/22 zu unterstützen.

 

 

Integrierte Sonderschulung (ISR), Vereinbarung Schuljahr 2021/22

Ein Schüler besucht aktuell die 6. Klasse in der STO Oberglatt (Tagessonderschule). Auf Wunsch der Eltern wurde im Verlauf der 6. Klasse eine Reintegration in die Regelschule mit einem ISR Setting geprüft.

 

Aufgrund der geführten Gespräche und Abklärungen empfiehlt die Schulpsychologin auf das Schuljahr 2021/22 die Reintegration in die Regelschule. Da der Sonderschulbedarf weiterhin klar ausgewiesen ist, wird ein ISR Setting inkl. Logopädie und Deutsch als Zweitsprache im Rahmen des Französisch Ersatzes empfohlen.

 

Aufgrund des vorliegenden Berichts des schulpsychologischen Dienstes empfiehlt die Schulleitung die Reintegration in die Regelschule im Rahmen eines ISR Settings und somit die beiliegende ISR Vereinbarung für das Schuljahr 2021/22 zu unterstützen.

 

Sonderschulstatus: Integrierte Sonderschulung (ISR), Vereinbarung Schuljahr 2021/22

Eine Schülerin besucht die 2. Sek an der Oberstufenschule Stadel mit einem Sonderschulstatus und wird in einem ISR Setting unterrichtet und gefördert.

 

Bei der jährlichen Überprüfung sind alle Beteiligten zum Schluss gekommen, dass die Weiterführung des ISR Settings auch in der 3. Sek notwendig ist. Entsprechend wurde die Vereinbarung, welche sich im Anhang befindet, von der schulischen Heilpädagogin überarbeitet und aktualisiert.

 

Basierend auf der jährlichen Überprüfung empfiehlt die Schulleitung die beiliegende ISR Vereinbarung für das Schuljahr 2021/22 zu unterstützen.

 

 

Integrierte Sonderschulung (ISR), Vereinbarung Schuljahr 2021/22

Ein Schüler besucht die 2. Sek an der Oberstufenschule Stadel mit einem Sonderschulstatus und wird in einem ISR Setting unterrichtet und gefördert.

 

Bei der jährlichen Überprüfung sind alle Beteiligten zum Schluss gekommen, dass die Weiterführung des ISR Settings in der 3. Sek notwendig ist. Entsprechend wurde die Vereinbarung, welche sich im Anhang befindet, von der schulischen Heilpädagogin überarbeitet und aktualisiert.

 

Basierend auf der jährlichen Überprüfung empfiehlt die Schulleitung die beiliegende ISR Vereinbarung für das Schuljahr 2021/22 zu unterstützen. 

 

 

Integrierte Sonderschulung (ISR), Vereinbarung Schuljahr 2021/22

Ein Schüler besucht die 2. Sek an der Oberstufenschule Stadel mit einem Sonderschulstatus und wird in einem ISR Setting unterrichtet und gefördert.

 

Bei der jährlichen Überprüfung sind alle Beteiligten zum Schluss gekommen, dass die Weiterführung des ISR Settings in der 3. Sek notwendig ist. Entsprechend wurde die Vereinbarung von der schulischen Heilpädagogin überarbeitet und aktualisiert.

 

Basierend auf der jährlichen Überprüfung empfiehlt die Schulleitung die beiliegende ISR Vereinbarung für das Schuljahr 2021/22 zu unterstützen. 

 

 

Integrierte Sonderschulung (ISR), Vereinbarung Schuljahr 2021/22

Fünf Schüler besuchen die Oberstufenschule Stadel mit einem Sonderschulstatus und werden in einem ISR Setting unterrichtet und gefördert.

 

Bei der jährlichen Überprüfung sind alle Beteiligten zum Schluss gekommen, dass die Weiterführung des ISR Settings aller dieser Schülerinnen und Schüler weiterhin notwendig sind. Entsprechend wurden die Vereinbarungen von der schulischen Heilpädagogin überarbeitet und aktualisiert. Basierend auf der jährlichen Überprüfung empfiehlt die Schulleitung die ISR Vereinbarungen für das Schuljahr 2021/22 zu unterstützen.

 


Genehmigung der Projektpläne

Die Oberstufenschulpflege hat das Schulprogramm 2021/22 an der Sitzung vom 14. Januar 2021 genehmigt.

 

Zwischenzeitlich wurden die vorliegenden Projektpläne von den Projekt-/Arbeitsgruppen aktualisiert und anschliessend von der Steuergruppe begutachtet. Die Steuergruppe empfiehlt der Schulpflege die vorliegenden Projektpläne zu genehmigen.

 

 

Anstellung als Schulsozialarbeiterin für die Primarschule Stadel per 01.08.2021 in einem 50% Pensum

Nach der Kündigung des Schulsozialarbeiters an der PS Stadel per Ende Schuljahr 2021, wurde die Stelle auf sozialinfo.ch von der Fachleitung ausgeschrieben und mit ihr, in Zusammenarbeit mit der Ressortvorstehenden der PS Stadel und dem Schulleiter der PS Stadel, die eingegangenen Bewerbungen geprüft. Die Kommission schlägt die Anstellung der neuen Schulsozialarbeiterin ab 1. August 2021 mit einem 50 % Pensum vor.

 

Die neue Schulsozialarbeiterin hat eine KV Lehre mit Berufsmaturität am Spital in Bülach gemacht. Im Anschluss hat sie das Bachelorstudium Soziale Arbeit an der ZHAW in Zürich 2019 absolviert und mit dem Bachelor of science in sozialer Arbeit abgeschlossen. Sie machte ihr Praktikum in der Sozialberatung der Rheumaliga Zürich, und wechselte dann nach dem Studium in den Schulbereich.

 

Sie ist eine gut ausgebildete Schulsozialarbeiterin mit viel Interesse und Engagement, die das bestehende Schulsozialarbeit Team mit neuem Wissen (Multifamilienarbeit) erweitern wird.

 

Die Stelle wird die neue Schulsozialarbeiterin per 1. August 2021 mit einem 50% Pensum antreten und schon im Juni für Einarbeitungstage an der Primarschule Stadel sein. Ihre Arbeitstage sind jeweils, Dienstag und Donnerstag und alternierend Montag und Freitag.

 

 

Kostenbeteiligung an die Verpflegung am Mittagstisch der Oberstufe und Primarschule Stadel für die Schuljahre 2021 bis 2024

Die Oberstufe Stadel hat von der Asylkoordination für Gemeinden (ors) am 31. Mai 2021 den Antrag um eine Kostenbeteiligung am Besuch des Mittagtischs erhalten.

 

Im Auftrag des Sozialdienstes der Gemeinde Stadel betreut die ors eine Familie. Nach Rückfrage des Schulsozialarbeiters der Primarschule Stadel wäre für den Sohn der Besuch des Mittagstisches der Primar- und Oberstufenschule Stadel auch zu Beginn der Oberstufenschulzeit ab Sommer 2021 eine wichtige Ressource.

 

Die Familie durchlief in den letzten Monaten und Jahren etliche Krisen und ist durch die Ereignisse stark belastet. Eine erfolgreiche Massnahme zur Entlastung des Familiensystems sowie zur Unterstützung war die Anmeldung für den Mittagstisch. Dieser ermöglicht dem Jugendlichen einen geregelten und strukturierten Tag. Aus der Sicht der Mutter und der Primarschule macht es Sinn, dieses Setting für die Oberstufenzeit weiterzuführen.

 

Bisher haben sich die Primarschule und die Gemeinde mit der Kostenübernahme abgewechselt. Die Gemeinde schlägt deshalb vor, für die Oberstufenschulzeit die Kosten zu teilen.  

 

Die Oberstufenschule Stadel versteht das Anliegen der Familie und der Gemeinde. Aufgrund der Tatsache, dass die Familie von der Asylfürsorge abhängig ist, wird einen Anteil von 50% der Kosten für den Mittagstisch übernommen.

 

Nach Rücksprache mit der Primarschule Stadel, die für die Verrechnung zuständig ist, wird jeweils quintalsweise Rechnung gestellt. Die Rechnung soll wie bis anhin auf die politische Gemeinde Stadel ausgestellt werden. Die Kostenbeteiligung kann der Oberstufe Stadel ebenfalls quintalsweise verrechnet werden.

 

 

Kostengutsprache für den Besuch der Kunst- und Sportschule in Zürich im Schuljahr 2021/22

Ein Schüler ist im August 2021 von der Oberstufe Stadel in die Kunst- und Sportschule in Zürich übertreten und absolviert aktuell die 2. Sekundarstufe. Der Jugendliche erfüllt die Aufnahmekriterien für die Kunst- und Sportschule in schulischer wie auch in sportlicher Hinsicht weiterhin und kann dort auch die 3. Sekundarschule besuchen.

.

Gemäss VSG § 65d ist die Wohngemeinde der Eltern verpflichtet, das Schulgeld von Schülerinnen und Schülern zu zahlen, die eine vom Regierungsrat bewilligte Kunst- und Sportschule besuchen. Aus einer früheren Abklärung beim Rechtsdienst des Volksschulamts ist bestätigt, dass mit der „Wohngemeinde der Eltern“ die Schulgemeinde gemeint ist.

 

Die Oberstufenschule Stadel bewilligt somit auch das Schulgeld für die 3. Sekundarschule in der Kunst- und Sportschule Zürich.

 

 

Kostengutsprache für die externe Sonderschulung in der Stiftung Vivendra für das Schuljahr 2021/22

Eine Schülerin besuchte seit dem Übertritt in die Oberstufe die Heilpädagogische Schule in der Stiftung RGZ in Dielsdorf. Am Standortgespräch vom 31. August 2020 wurde entschieden, dass die Schülerin ab dem Schuljahr 2021/22 das Angebot 15+ Akzent II der Stifung Vivendra in Dielsdorf besuchen soll. Die Weiterführung der Sonderschulung ist indiziert.

 

Infolge mehrerer Auffälligkeiten seit der Geburt wurde das Mädchen im Jahr 2008 im Kinderspital erstmals untersucht. Man stellte damals eine schwere globale Entwicklungsstörung und ein Auswärtsschielen fest. Bei späteren Untersuchungen wurden eine fehlende Sprachentwicklung, Hyperpnoe und Apnoe und teils ein erethisches Verhalten diagnostiziert. Über die Jahre ist das Mädchen ruhiger geworden und man kann kleine Fortschritte feststellen. Weiterhin benötigt sie eine 1:1-Betreuung in der Schule wie auch zu Hause. Die Physio- und Ergotherapie wird im gleichen Rahmen wie bis anhin fortgesetzt.

 

 

Kostengutsprache für die externe Sonderschulung in der Stiftung Vivendra für das Schuljahr 2021/22

Seit seinem Schuleintritt wird ein Schüler in der Stiftung Vivendra beschult. Durch seine kognitive Entwicklungsverzögerung ist sein Konzentrationsvermögen stark tagesformabhängig. Im letzten Jahr hat der Schüler deutliche Fortschritte gemacht. Unterdessen kann er sich viel besser konzentrieren und ist weniger ablenkbar. Im 1:1 Setting gelingt es ihm schon 30-40 Minuten fokussiert zu arbeiten, wobei er jedoch verbal immer wieder zur Aufgabe zurückgeführt werden muss. Im sprachlichen Bereich hat er Fortschritte beim Lesen gemacht. Er liest kurze Wörter und Sätze korrekt. Bei längeren Wörtern hat er Mühe, die Laute aneinander zu reihen. Im mathematischen Bereich, im Zahlenraum von 1- 10, versteht er die Funktion +1 und er kann relativ sicher die Nachfolgezahlen benennen.

 

Der Schüler ist ein fröhlicher und aufgeschlossener Junge. Er geht gerne zur Schule. Durch seine Fröhlichkeit und Schalkhaftigkeit ist er eine grosse Bereicherung für seine Klasse.

 

Beim Schulischen Standortgespräch, vom 20. April und 09. Juni 2021, waren sich die Anwesenden (Schulpsychologe, Eltern, Lehrpersonen und Schulpflege) einig, dass der Schüler auch mit dem Übertritt in die Oberstufe, weiterhin in der Stiftung Vivendra beschult wird.

 

 

Überarbeitung des Pflichtenhefts der Kursorganisation sowie des Reglements der Erwachsenenkurse der Oberstufe Stadel

Nach der ablehnenden Volksabstimmung vom September 2011 beschloss die Oberstufenschulpflege Stadel, die bis Ende 2011 durchgeführten hauswirtschaftlichen Fortbildungskurse mit erweitertem Angebot als Erwachsenenkurse Stadel anzubieten. Mit dem Kursangebot ermöglicht die Oberstufe Stadel interessierten Personen, sich in verschiedenen Bereichen zu vernetzen und sich weiterzubilden.

 

Die Oberstufe Stadel hat die Aufsicht über das Angebot der Erwachsenenkurse.

 

Sowohl das Reglement als auch das Pflichtenheft wurden überarbeitet und ergänzt. Doppelspurigkeiten in den Dokumenten wurden entfernt. Punkte wie beispielsweise das Anmeldeprozedere und die Entschädigung der Kursleitung wurden aktualisiert. Neue Themen wie der Umgang mit dem Datenschutz wurden hinzugefügt.

 

 

Kostengutsprache für schulisch indizierte Psychotherapie

Ein Schüler besucht seit August 2020 die 1. Sek an der Oberstufenschule Stadel. Am Anfang der Primarschule hat es erste Schulpsychologische Abklärungen gegeben bei einem Verdacht auf ADHS und Entwicklungsstörungen. Es ist eine sprachliche Entwicklungsverzögerung festgestellt worden, die man auf sein mehrsprachiges familiäres Umfeld zurückgeführt habe. Darauf hat der Schüler die eine Klasse wiederholt.

 

In der Primarschule sei es teilweise zu Auseinandersetzungen mit Lehrern gekommen, da es dem Jungen schwergefallen sei, sich an gewisse Regeln zu halten und diese zu verstehen. Der Schüler berichtet, er habe sich von Lehrern und Lehrerinnen ungerecht behandelt gefühlt. Er sei sehr wütend auf die meisten Erwachsenen. Er habe seither auch keine Motivation mehr, etwas für die Schule zu tun. Seither habe er auch vermehrt Angst, in die Schule zu gehen, er habe Angst im Mittelpunkt zu stehen und blossgestellt zu werden. Aufgrund dieser Schwierigkeiten sei der Schüler im letzten Jahr für mehrere Monate in psychotherapeutischer Behandlung gewesen.

 

Im aktuellen Schuljahr zeigen sich die Schwierigkeiten und haben massive Auswirkungen in verschiedenen schulischen Bereichen: Absentismus, Verweigerung, Unzuverlässigkeit in den Bereichen Hausaufgaben und Schulmaterial.

 

Der seelische Zustand des Schülers verschlechterte sich im Frühling 2021, so dass aufgrund der Initiative des Vaters am 10. Mai 2021 eine ambulante Notfalluntersuchung in der PUK Zürich stattfand. Inzwischen liegt den Eltern, dem Psychotherapeuten und auch der Schulleitung der schriftliche Abklärungsbericht vor. Darin werden verschiedene psychologische und psychiatrische Abklärungen empfohlen, welche inzwischen bereits über den Therapeuten in die Wege geleitet wurden. Ebenfalls wird die Prüfung eines Sonderschulstatus empfohlen. Diesbezüglich fand bereits eine Vernetzung mit der Schulpsychologin statt. Eine zeitnahe Abklärung und bei Bedarf Empfehlung für einen Sonderschulstatus sollte möglich sein.

 

Die zwischenzeitlich sistierte Psychotherapie konnte auch auf Wunsch der Schule umgehend wieder aufgenommen werden und wird im Bericht des SPBD Dielsdorf auch als schulisch indiziert empfohlen. 

 

Die Schulleitung der Oberstufenschule Stadel empfiehlt aufgrund der aktuellen Auskünfte der Schulpsychologin und des schulpsychologischen Berichts, dass die Psychotherapie ab April 2021 als schulisch indiziert fortgeführt wird und bittet die Schulpflege um eine entsprechende Kostengutsprache für den Selbstbehalt (entspricht 10 Prozent der Therapiekosten, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden). Gemäss sonderpädagogischem Konzept erfolgt ein Antrag auf 25 Lektionen. Ein vorzeitiger Abbruch oder eine allfällige Weiterführung erfordert ein schulisches Standortgespräch.

 

 

DaZ-Lehrperson; Pensenreduktion per 1. August 2021

Aufgrund der Informationen vom Übertritt zum kommenden 1. Jahrgang hat sich gezeigt, dass im Schuljahr 2021/22 der Bedarf an DaZ-Unterricht geringer ist als im Vorjahr. Dies auch, weil bisherige DaZ Schüler:innen aus der 3. Sek wegfallen.

 

Im Schuljahr 2021/22 wird die DaZ-Lehrerin deshalb nicht mehr wie bisher 8 sondern 6 Wochenlektionen an der Oberstufe Stadel unterrichten. Der Stundenplan für das nächste Schuljahr wurde in Absprache mit der Schulleitung bereits erstellt.

 

 

Vollziehungsbestimmungen zur Personalverordnung; Änderung des Anhang 1 Einreihungsplan der Oberstufenschulgemeinde Stadel

Mit der beschlossenen Einführung der Stelle der Schulassistenz an der Oberstufenschule Stadel im Schuljahr 2021/22 muss der Einreihungsplan (Anhang 1 der Vollziehungsbestimmungen zur Personalverordnung) ergänzt werden.

 

Neu wird auch die Stelle der Schulassistenz aufgeführt. Gemäss Vorgabe des Volksschulamtes ist die maximale Lohnklasse für die Stelle der Schulassistenz die Lohnklasse 13. Die Schulassistenzen der Oberstufe Stadel werden jeweils in die Lohnklasse 13 eingeteilt. Die Lohnstufe innerhalb der Klasse wird individuell pro Stelleninhaber festgelegt und unterscheidet sich beispielsweise davon, ob jemand bereits die Ausbildung der Schulassistenz absolviert hat.

Gesuch um bezahlten Urlaub für die Intensivweiterbildung (IWB) für Lehrpersonen

Eine Lehrperson ist nun schon bald 27 Jahre im Schuldienst tätig und 23 Jahre davon in Stadel. Gemäss Reglement des Volksschulamtes des Kantons Zürich, steht die Intensivweiterbildung Lehrpersonen mit langjähriger Berufserfahrung zu. Es werden vier Formen der IWB durchgeführt und unsere Lehrerin hat sich für die IWB „Arbeitswelten erfahren kompakt“ eingeschrieben.

 

Die IWB dauert insgesamt 13 Wochen. Dabei fallen 15 Tage in die unterrichtsfreie Zeit. Für die verbleibenden 10 Wochen wird kantonal angestellten Lehrpersonen bezahlter Urlaub mit einem Vikariat zu Lasten des Staats / der Gemeinde gewährt. Wird der vorgesehene bezahlte Urlaub gewährt, können keine zusätzlichen Arbeitsstunden im Tätigkeitsbereich „Weiterbildung“ notiert werden. Durchgeführt wird die IWB von der Pädagogischen Hochschule Zürich.

 

Die Lehrperson möchte den bezahlten Urlaub vom 22. August 2022 bis zum 11. November 2022 an der Pädagogischen Hochschule in Zürich besuchen.

Die Anmeldung ist mit der Schulleitung besprochen und wird in dieser Form unterstützt. Die Oberstufenschulpflege bewilligt die Teilnahme der Lehrperson an der Intensivweiterbildung.

 

 

Finanzielle Beteiligung an der Weiterbildung „Die Erfolgskraft hypnotischer Therapie und Beratung“

Eine Lehrperson ist seit dem Schuljahr 2018/19 an der Oberstufe Stadel tätig. Sie wurde zuerst als Fachlehrperson für die Begleitung von einzelnen Schülerinnen und Schülern mit speziellen Bedürfnissen im Berufswahlprozess und die damit verbundene Förderung im schulischen Bereich angestellt. Im September 2018 begann sie die Ausbildung zur schulischen Heilpädagogin an der HfH in Zürich und konnte diese erfolgreich im Juni 2020 abschliessen. Aktuell arbeitet unsere Mitarbeiterin in einem Pensum von 65%.

 

Um bei ihren Beratungen mehr Instrumente anwenden zu können, möchte die Lehrperson die Weiterbildung „Die Erfolgskraft hypnotischer Therapie und Beratung“ machen. Der Kurs beginnt im Dezember 2021 und endet im Juni 2022 und dauert drei Mal fünf Tage.

Die Kurskosten belaufen sich auf Fr. 4960.00.

 

Der Inhalt wird wie folgt beschrieben: Hypnosystemische Konzepte repräsentieren die Integration systemisch-konstruktivistischer Modelle und die Ansätze der Hypno- und Psychotherapie von Milton Erickson und deren Weiterentwicklungen. Sie sind konzentriert kompetenzaktivierend, ressourcen- und lösungsorientiert ausgerichtet. Ziele des Kurses sind hypnosystemische und andere lösungsfokussierende Konzepte kennenlernen, Methoden anwenden und erfahren, Wahlmöglichkeiten in der Therapie und Beratungspraxis erweitern, Wirksame Pacing-Strategien für den Aufbau optionaler Kooperation anwenden lernen, Utilisation der Muster von Klienten und Therapeuten und Beratern kennen und anwenden lernen, Strategien entwickeln, um in Arbeitskontexten intervenieren zu können.

 

Gemäss Reglement „Aus- und Weiterbildung und Urlaube“ wird die freiwillige Weiterbildung in vier dienstliche Interessegrade eingeteilt. Da die Oberstufenschulpflege grundsätzlich einen positiven Nutzen der Ausbildung für die Arbeit an der Oberstufe sieht, im Moment die Ausbildung aber als nicht zwingend und nötig erachtet, fällt die Weiterbildung gemäss Reglement unter Grad III „nicht erforderlich, positive Auswirkung auf Arbeitsplatz“. Denn die Oberstufenschulpflege ist der Ansicht, dass mit der kürzlich absolvierten Ausbildung zur Schulischen Heilpädagogin genug Instrumente zur Verfügung stehen, um auch in schwierigeren Beratungen und Situationen adäquat handeln zu können.

 

Gemäss Reglement wird der Kurs somit mit einer 20-30% Kostenbeteiligung unterstützt. Mögliche Rückzahlungen sind im Reglement „Aus- und Weiterbildung und Urlaube“ festgehalten.

 

Der Besuch der Weiterbildung wird von der Schulleitung unterstützt.

 

Die Präsenzveranstaltungen fallen in die Unterrichtszeit. Eine Stellvertretung wird von der Lehrperson organisiert und, falls nötig, von der Oberstufe gemäss Reglement entschädigt.

 

 

Antrag aus dem Schülerparlament zur Unterstützung des Projekts Oberstufe Stadel als Klimaschule

Das Schülerparlament hat sich im aktuellen Schuljahr mit dem Projekt der Klimaschule by myblueplanet auseinandergesetzt. Die Vertretungen des Schülerparlaments haben das Projekt in allen Klassen vorgestellt und für die Unterstützung des Projekts geworben. Bei den Abstimmungen in den Klassen ist gemäss Antrag des Schülerparlaments deutlich herausgekommen, dass über zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler das Projekt befürworten und eine Klimaschule sein wollen.

 

Bei diesem vierjährigen Projekt werden Schülerinnen und Schüler sowie das Schulumfeld während vier Jahren erlebnisorientiert und interaktiv an die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit herangeführt. Dabei werden diverse Schwerpunktthemen behandelt.

Strebt die Schule zusätzlich auch das Label „Klimaschule“ an, müssen zehn Punkte eines Kriterienkatalogs erfüllt werden. Schulen mit solch einem Label verringern ihren ökologischen Fussabdruck und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Das Schülerparlament bittet sowohl die Oberstufenschulpflege als auch die Lehrpersonen sie in diesem Vorhaben – eine Klimaschule zu werden – zu unterstützen.

 

Die Schulleitung hat den Antrag des Schülerparlaments an der Konferenz vom 1. Juli den Lehrpersonen vorgestellt. Die Lehrpersonen haben sich grundsätzlich für das Thema ausgesprochen und unterstützen den Antrag soweit, dass das Thema im Unterricht und in Anlässen vertieft wird. Das Label „Klimaschule“ soll aber aktuell noch nicht angestrebt werden sondern allenfalls erst in einem zweiten Schritt. Diesbezüglich soll erstmals abgeklärt werden, was das Erreichen der zehn Punkte im Detail bedeutet und was davon an der Oberstufe Stadel bereits umgesetzt wird.

 

Die Oberstufenschulpflege unterstützt die Haltung der Lehrpersonen und spricht sich ebenfalls positiv gegenüber dem Projekt Klimaschule aus.

 

 

VZE Eingabe; Schuljahr 2021/22

Die Schulleitung hat die genaue Schülerzahl für das nächste Schuljahr nochmals mit der bereits gemeldeten Zahl überprüft. Anpassungen sind unbedingt dem Volksschulamt zu melden, da bereits Abweichungen von einem Schüler/einer Schülerin einen Einfluss auf die VZE Berechnung haben.

 

 

Ersatzanlass Schulsylvester

Für den Ersatzanlass zum Schulsylvester am Freitag 2. Juli haben sich knapp 130 Schüler:innen angemeldet. Der Anlass wird von 16.00 – 18.00 Uhr durchgeführt. Ziel der Schulleitung und der Schulverwaltung war es, einen Anlass mit möglichst geringem Aufwand für die Schüler:innen und die Lehrpersonen zu organisieren. Da die Jahrgänge möglichst nicht durchmischt werden sollten, rotieren die drei Jahrgänge zwischen drei verschiedenen Posten. Beim ersten Posten gibt es eine Wasserrutsche, beim zweiten Posten wurde ein Glacéwagen organisiert und der dritte Posten steht unter dem Motto Fussball und hat einen XXL Töggelikasten, eine Torwand und einen Töggelikasten, wo die Spieler die Schüler:innen selbst sind.

 

 

Feuerpolizei; Periodische Kontrolle am 26. Juli 2021

Die Feuerpolizei hat sich für den 26. Juli 2021 zur periodischen Kontrolle angemeldet. Die Schulleitung wird die Lehrpersonen vor den Frühlingsferien darauf hinweisen, dass keine Chemikalien in den Zimmern herumstehen, sondern dass alles nach Vorschrift verstaut ist.

 

 

Wasserschäden nach Gewitter

Nach Einschätzung des Hausdienstes hat es nach einem Sommergewitter deutlich weniger Wasser im Schulhaus als noch bei den letzten heftigen Gewittern vor ein paar Jahren. Die mehreren kleinen Sanierungen nach den letzten Gewittern zeigen ihre Wirkung. Bei wirklich heftigem Regen kommt immer noch etwas Wasser ins Schulhaus. Sollte man dies jedoch verhindern wollen, muss das Thema grundlegend angegangen werden.

 

 

Vaterschaftsurlaub vom 14. bis 25. Juni 2021

Ein Lehrer ist am 2. Juni zum ersten Mal Vater geworden. Den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub hat er vom 14. bis 25. Juni bezogen. Die meisten Stunden wurden von einer internen Lehrperson unterrichtet. Vereinzelt hat auch ein Vikar Lektionen übernommen oder sie wurden innerhalb des Jahrgangs abgedeckt.

 

 

Aufnahme ins Motivationssemester

Eine Schülerin wurde fürs Motivationssemester im nächsten Schuljahr angenommen. Das aktuelle Setting verläuft stabil und sie konnte ein paar gute Schnuppereinsätze absolvieren.

 

 

Projekttage

Der 1. Jahrgang hat die drei Projekttage als streng aber zugleich sehr wertvoll empfunden. Neben den Workshops zur Suchtprävention fand am Freitag klassenweise eine Velotour statt. Diese Abwechslung haben die Schüler:innen sehr genossen. Auch der 2. Jahrgang hatte als Abschluss der Projekttage eine Velotour unternommen. Vorher standen die Projekttage unter dem Thema Textilien. Der Jahrgang machte zudem einen spannenden und lehrreichen Ausflug in die Umweltarena Spreitenbach. Der 3. Jahrgang verbrachte die Projekttage mit verschiedenen Ausflügen innerhalb der Klassen. Es hatte für jeden etwas dabei und die drei Tage haben die Schüler:innen noch etwas fester zusammengeschweisst.

 

Sporttag

Am Dienstag, 29. Juni konnte am Vormittag der Sporttag durchgeführt werden. Bei perfekten Wetterbedingungen absolvierten die Schüler:innen neben den Leichtathletik-disziplinen auch den 2 KM Lauf. Es war erfreulich wie motiviert und ehrgeizig die Schüler:innen dabei waren. Vor allem auch im 3. Jahrgang hatte es während dem Wettkampf eine tolle Stimmung.

 

 

Schulgemeindeversammlung vom 23. Juni 2021

Am Mittwoch, 23. Juni 2021 hat die Schulgemeindeversammlung stattgefunden. Mit neun Stimmbürgern war die Teilnahme sehr gering. Die Jahresrechnung wurde erfreulicherweise einstimmig angenommen.

 

 

ZKB Besprechung vom 24. Juni 2021

Am Dienstag, 24. Juni fand eine Besprechung mit der Zürcher Kantonalbank statt. Dabei wurde die Namensänderung und auch die zukünftigen Unterschriften und Vollmachten Regelung besprochen. Zudem wurde abgeklärt, ob eine Rückzahlung des Darlehens in Frage kommt. Da wir für unser Vermögen Negativzinsen zahlen, würde sich eine Rückzahlung des Darlehens allenfalls lohnen. Dies ist aber nicht der Fall. Das Darlehen wird daher weiterlaufen gelassen.

 

 

Winterbusbetrieb; Rückmeldung Eltern

Die Oberstufe hat den Hinweis erhalten, dass während dem letzten Winter der Busbetrieb nicht immer einwandfrei geklappt hat. Es gab vereinzelt Zeiten, wo der Extrabus vergessen ging oder teilweise war der Bus zu klein und die Schüler:innen mussten sich in den Bus „reinquetschen“. Einzelne Ausfälle wurden an diesem Tag gleich mit dem Busbetrieb geklärt. Dennoch wird die Schulleitung und die Schulverwaltung mit dem Busbetrieb Kontakt aufnehmen, das Feedback weitergeben und allenfalls mögliche Verbesserungen für das nächste Schuljahr aufgleisen.

 

 

Renovierungsarbeiten

Die Renovierungsarbeiten in der Abwartswohnung sind am Laufen. Es wird ein Teppich verlegt werden, die Wände werden neu gestrichen und Lampen und WLAN werden installiert. Die Arbeiten sollten während den Sommerferien abgeschlossen werden, so dass die Räumlichkeiten zum Start vom neuen Schuljahr genutzt werden können.

 

 

Ökologie Fonds Auszahlung an Oberstufe Stadel

Der Stadtrat von Kaiserstuhl hat sich an die Oberstufe Stadel gewendet, da bei der Auflösung der Pendenzen für den Zusammenschluss der Gemeinden noch die Verwendung eines Ökologie-Fonds geklärt werden muss. Dieser stammt aus der Zeit der Oberstufe in Kaiserstuhl und weist eine Zweckbindung auf: Unterhalt und Ausbau einer Photovoltaikanlage, Projektwoche Ökologie oder zweckgebundene Anschaffungen der Schule im direkten Zusammenhang mit Alternativenergie. Da die Schüler:innen von Kaiserstuhl heutzutage die Oberstufe Stadel besuchen, soll der Fonds von circa CHF 11‘000.- an die Oberstufe Stadel für einen solchen Zweck ausbezahlt werden. Die Teilnahme am Projekt Klimaschule würde unter diesen Zweck fallen. Da die Auszahlung noch vor Jahresende erfolgen muss, wird sich die Oberstufenschulpflege rasch möglichst beim Stadtrat melden.

 

 

Vandalismus

An der letzten Sitzung der Jugendkommission hat sich herausgestellt, dass sich die Jugendlichen neuerdings nicht mehr auf dem Gelände der Primarschule Stadel aufhalten, sondern in der Primarschule Neerach sind. Dort kommt es vermehrt zu Vandalismus, so dass auch bereits ein privater Sicherheitsdienst organisiert wurde.

 

 

Ganzheitliches Lernen; Kursbestätigungen / Anmeldungen

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Anmeldungen für das Ganzheitliche Lernen im nächsten Schuljahr noch etwas verhalten. Allenfalls kommt aber mit dem Verteilen der Kursbestätigungen vom aktuellen Schuljahr noch etwas Schwung auf.

 

 

IV Ausbildung mit Attest

Ein Schüler, welcher im letzten Jahr an die Sonderschule im Schloss Regensberg gewechselt hat, hat das Schuljahr gut absolviert und auch eine Anschlusslösung gefunden. Es sieht danach aus, als ob er eine IV begleitete Ausbildung mit Attest in einer Autowerkstatt absolvieren kann.

 

 

Fusion zur Gemeinde Zurzach

Die Primarschule Weiach hat der Gemeinde Kaiserstuhl zurückgemeldet, dass sie am RSA Anschlussvertrag Änderungen vornehmen möchten. Was genau, ist aber noch unklar. Die Primarschule hatte gesagt, sie werde sich noch mit der Oberstufe Stadel in Verbindung setzen, um gewisse Punkte zu klären und meldet sich im Anschluss bei der Gemeinde Kaiserstuhl. Bisher wurde die Oberstufenschulpflege und auch die Schulleitung noch nicht kontaktiert.